Das Märchen von Niclas Füllkrug und dem SV Werder Bremen nimmt kein Ende mehr. Beim 2:2 gegen den SC Paderborn setzte der Stürmer seine beeindruckende Torserie fort. Seit seinem zweiten Einsatz gegen RB Leipzig hat der 33-Jährige in fünf Spielen hintereinander getroffen - gegen die Ostwestfalen am vergangenen Wochenende sogar gleich doppelt. Gemeinsam mit Leverkusens Patrik Schick führt Füllkrug die Torschützenliste der Bundesliga an.
Natürlich träumen die Werder-Fans längst davon, dass Füllkrug seiner alten Liebe auch langfristig die Treue hält, doch die Lage ist und bleibt kompliziert. Denn der Publikumsliebling ist nur bis Saisonende von West Ham United ausgeliehen. Beim englischen Zweitligisten steht Füllkrug noch bis 2028 unter Vertrag und bezieht dabei ein üppiges Jahresgehalt von geschätzten zwei Millionen Euro.
Nichtsdestotrotz scheint eine feste Verpflichtung nach der Saison nicht völlig ausgeschlossen, denn bei West Ham wurde Füllkrug bislang nicht glücklich. Die Londoner hätten daher sicher nichts dagegen, den Angreifer schon vorzeitig von der Gehaltsliste zu nehmen.
Bleibt Füllkrug in Bremen? Fritz erklärt die Problematik
"Im Endeffekt gibt es drei Parteien: West Ham, Niclas und Werder Bremen. Und natürlich ist das das Herausfordernde. Mit zwei Parteien ist es ja manchmal ein bisschen einfacher", erklärte Bremens Sportchef Clemens Fritz die Problematik in der Talk-Show Sky90.
"Niclas fühlt sich wohl in Bremen. Er tut uns unheimlich gut. Natürlich würde ich mich freuen, würde sich mit Sicherheit ganz Bremen freuen, wenn er über die Saison hinaus bei uns bleiben würde. Aktuell ist es noch zu früh", so Fritz weiter. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass West Ham jetzt schon bereit für eine Entscheidung wäre."
Der Ex-Profi merkte zudem an, dass eine Füllkrug-Rückkehr "ohne sein Zutun nicht möglich" gewesen wäre. Sollte der Knipser über die Saison hinaus bei Werder bleiben wollen, müsste er wohl erneut auf viel Geld verzichten.
