Gleich nach der Länderspielpause hat die 2. Bundesliga wieder mächtig an Fahrt aufgenommen und zum Restart 24 Tore sowie mitreißende Partien parat gehabt. Vor allem das Topspiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem VfL Wolfsburg am Samstagabend hatte es mit acht Treffern in sich und machte das Duell der beiden Aufstiegsaspiranten zu einem echten Leckerbissen.
Auch Tabellenführer Hertha BSC enttäuschte nicht und sicherte sich mit einem knappen 2:1-Heimsieg über die SpVgg Greuther Fürth die weiße Weste und den siebten Sieg im siebten Spiel. Damit untermauerte die Alte Dame aus der Hauptstadt ihren Anspruch, wieder in die Bundesliga zurückkehren zu wollen. Dank der Punkteteilung zwischen den Franken und den Niedersachsen konnte sie den Vorsprung auf Rang zwei auf vier Zähler ausbauen.

In der 2. Bundesliga stehen noch jede Menge Spieltage an und bis zum Saisonende kann sich noch viel verändern. Doch ein Blick in die Zukunft anhand einer KI-Prognose für die finale Tabelle der Saison 2026/27 lohnt sich schon jetzt.
So tippt die KI die 2. Bundesliga-Tabelle 26/27
Dennoch lohnt sich natürlich immer auch ein kleiner Ausblick in die Zukunft mit Hilfe der KI. Wir haben deshalb den Algorithmus von Google Gemini gebeten, uns eine prognostizierte Endplatzierung basierend auf den bisherigen Erkenntnissen und Ereignissen in der 2. Bundesliga vorherzusagen. Der Algorithmus berechnet dabei die Wahrscheinlichkeiten für jeden verbleibenden Spieltag (Spieltage 7 bis 34) über eine Monte-Carlo-Simulation (10.000 Durchläufe).
Darin fließen unter anderem Kernkomponenten aus Restspielplan, verschiedenen Offensiv- und Defensivrankings (z.B. xGoals-Werte und Vorhersagen) sowie eventuellen Heimvorteilen und Formkurven ein.
Die Simulation von zehntausend Fällen ergab dabei durchaus interessante Ergebnisse.
KI-Prognose zur 2. Bundesliga-Tabelle 26/27
In der KI-Prognose von Google Gemini stehen, wie im echten Leben, die Herthaner an der Tabellenspitze, dicht gefolgt von Miroslav Klose und dem 1. FC Nürnberg. Ebenfalls deckungsgleich zur Realität nach dem 7. Spieltag sieht die KI den 1. FC Heidenheim auch am Ende der Saison auf dem dritten und damit dem Relegationsrang. Käme es so, hätten Trainer Frank Schmidt und die Kicker von der Ostalb direkt nach dem Abstieg die Chance auf den Wiederaufstieg.

Zum anderen würde das aber auch bedeuten, dass der vor Saisonstart als Top-Favorit auf den Aufstieg ausgemachte VfL Wolfsburg die umgehende Rückkehr ins Oberhaus verpassen würde. Das Team von Trainer-Talent Tobias Strobl liegt nach sieben Spieltagen auf Rang 5. In der KI-Prognose von Google Gemini kommen die Niedersachsen immerhin noch auf Rang 4.
Ebenfalls hoch eingeschätzt wird Hannover 96, der zweite ausgemachte Aufstiegskandidat aus Niedersachsen. Allerdings konnten die Hannoveraner nach der Länderspielpause und mit Neu-Trainer Sandro Wagner an der Seitenlinie am 7. Spieltag wenig Angst und Schrecken verbreiten und gingen auswärts in Magdeburg mit 0:3 baden.
In der Endabrechnung sieht die KI Hannover 96 mit Sandro Wagner allerdings auf einem noch ordentlichen 5. Platz. Begründet wird dies von der KI mit einem anstehenden Aufwärtstrend unter dem neuen Coach. Mal sehen, ob die künstliche Intelligenz hier richtig liegt, oder ob Hannover auch in den kommenden Monaten den hohen Ansprüchen hinterher hinkt.

Weiter unten im Tabellenkeller ist die Sache für die KI ebenfalls klar. Google Gemini prognostiziert Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden als direkte Absteiger. Auf dem Relegationsplatz zur 3. Liga sieht die KI am Saisonende Holstein Kiel.
Die Norddeutschen verloren am 7. Spieltag gegen Abstiegskonkurrent Eintracht Braunschweig mit 0:1 und stehen in der Realität auf dem letzten Tabellenplatz - zumindest nach sieben Spielen. Knapp vor Kiel steht in der aktuellen Zweitligatabelle der Karlsruher SC hinter Relegationsplatzinhaber Dynamo Dresden.
Die KI vermutet im Niemandsland der Tabelle zum Saisonende durchaus namhafte Klubs wie den VfL Bochum, den KSC oder Arminia Bielefeld. Der 1. FC Kaiserslautern wird hingegen deutlich hoffnungsvoller bewertet. Diese Vorhersage deckt sich grundsätzlich auch mit den realen Eindrücken der tatsächlichen Zweitligatabelle nach dem siebten Spieltag.
Platz | Verein |
|---|---|
1.) | Hertha BSC |
2.) | 1. FC Nürnberg |
3.) | 1. FC Heidenheim |
4.) | VfL Wolfsburg |
5.) | Hannover 96 |
6.) | 1. FC Kaiserslautern |
7.) | FC St. Pauli |
8.) | VfL Bochum |
9.) | 1. FC Magdeburg |
10.) | Karlsruher SC |
11.) | SpVgg Greuther Fürth |
12.) | Arminia Bielefeld |
13.) | Energie Cottbus |
14.) | SV Darmstadt 98 |
15.) | VfL Osnabrück |
16.) | Holstein Kiel |
17.) | Dynamo Dresden |
18.) | Eintracht Braunschweig |
KI-Prognose zum Aufstieg
Die KI-Prognose zum Aufstieg ergibt weiterhin ein deutliches Bild: Hertha BSC steht an der Spitze der Wahrscheinlichkeit einer Rückkehr in die Bundesliga. Ebenfalls überaus hohe Chancen erhält der 1. FC Nürnberg, der nach sieben Spieltagen mit einer Wahrscheinlichkeit von über 50 % als Rückkehrer in die Erstklassigkeit gehandelt wird.
Etwas abgeschlagen dahinter sieht die KI die niedersächsischen Teams VfL Wolfsburg und Hannover 96 als die größten Herausforderer des 1. FC Heidenheim um Rang drei.
Team | Aufstiegswahrscheinlichkeit |
|---|---|
Hertha BSC | 68 % |
1. FC Nürnberg | 54 % |
1. FC Heidenheim | 35 % |
VfL Wolfsburg | 28 % |
Hannover 96 | 22 % |
1. FC Kaiserslautern | 15 % |
FC St. Pauli | 8 % |
VfL Bochum | 7 % |
KI-Prognose zum Abstieg
Die größte Abstiegswahrscheinlichkeit sieht Google Gemini bei Eintracht Braunschweig mit 78 Prozent. Dynamo Dresden hat nach sieben Spieltagen eine 65-prozentige Abstiegswahrscheinlichkeit, Holstein Kiel eine 52-prozentige und der VfL Osnabrück eine 38-prozentige.

Team | Abstiegswahrscheinlichkeit |
|---|---|
VfL Osnabrück | 38 % |
Holstein Kiel | 52 % |
Dynamo Dresden | 65 % |
Eintracht Braunschweig | 78 % |
