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Horror-Bilanz zum Saisonstart: Ex-Borusse entpuppt sich als 60-Mio-Flop

Jamie Gittens spielt beim FC Chelsea praktisch keine Rolle. Bereits seine erste Saison war enttäuschend verlaufen.
VonDominik Hager
Jamie Gittens hat beim FC Chelsea einen schweren Stand
Jamie Gittens hat beim FC Chelsea einen schweren Stand | Catherine Ivill - AMA/GettyImages

Der FC Chelsea gehört zweifellos zu den größten "Talente-Fressern" in Europa. Ein großer Kader, zahlreiche Transfers und eine sportlich instabile Mannschaft sorgen dafür, dass längst nicht alle hoch gehandelten Youngster bei den Blues auch den Durchbruch schaffen. Ein trauriges Beispiel gibt unter anderem Ex-BVB-Youngster Jamie Gittens ab.

Der Außenstürmer hat in der laufenden Spielzeit noch nicht eine Premier-League-Minute abbekommen und stand lediglich im League Cup zweimal auf dem Platz. Beim 2:0 gegen Luton Town kam er auf zehn Minuten, ehe es beim 6:3-Erfolg gegen Aston Villa sogar 45 Minuten waren. Bezeichnend: Trotz der vielen Treffer des Teams gelang Gittens keine Torbeteiligung.

Gittens in 2025/26 mit nur einem Tor

Bereits die erste Saison im Chelsea-Trikot war für den 22-Jährigen äußerst bescheiden gelaufen. In 27 Pflichtspielen und 1.102 Spielminuten gelang Gittens nur ein Treffer. Immerhin brachte er es auf fünf Vorlagen, jedoch bessern diese die Bilanz nicht entscheidend auf. Der Engländer hatte zudem Pech, dass er sich Anfang Februar am Oberschenkel verletzte und bis zum Saisonende ausfiel. Die Verletzung könnte durchaus ihren Teil zum schwachen Start in die laufende Saison beigetragen haben. Kurz vor Transferschluss brachte Sky Italia bei Gittens eine Leihe ins Gespräch, jedoch kam es zu keinem Deal.

Nun muss sich der Außenstürmer in der internen Konkurrenz nach oben arbeiten, die sich durch Morgan Rogers weiter vergrößert hat. Außerdem spielt das 3-4-2-1-System der Londoner Gittens nicht in die Karten, weil dieser eigentlich ein reiner offensiver Außen und kein Schienenspieler oder Halb-Zehner ist.

Gittens brachte dem BVB 60 Mio. Euro ein

Gittens war im vergangenen Sommer für rund 60 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum FC Chelsea gewechselt. Zuvor soll unter anderem auch der FC Bayern an den Diensten des schnellen Engländers interessiert gewesen sein. Gittens war auch in Dortmund nicht in Gänze unumstritten, jedoch in Summe schon ein Spieler, dem man stets zugetraut hat, den Unterschied zu machen und sich zu einen Top-Außenstürmer zu entwickeln. Diesen Beweis ist er bislang jedoch schuldig geblieben.

Gittens absolvierte für den BVB 107 Partien und markierte dabei 17 Tore und 14 Assists. Damit kann er zwar eine solide Bilanz vorweisen, aber auch nicht unbedingt eine, die einen 60-Millionen-Euro-Kaufpreis rechtfertigt. Stand jetzt kann man sagen, dass Dortmund einen guten Deal gemacht hat und Chelsea sowie Gittens selbst einen sehr schlechten. Letztlich muss man festhalten, dass es schnelle Außenstürmer fast schon wie Sand am Meer gibt. Gittens verfügt darüber hinaus nicht über andere großartige Fähigkeiten, mit denen er sich vom Rest der Masse abheben könnte.


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