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Hoffnungsvolles BVB-Update zur Karetsas-Verletzung

Der junge Grieche hatte sich gegen Union Berlin am Sprunggelenk verletzt.
VonJan Kupitz
Konstantinos Karetsas liegt verletzt am Boden
Konstantinos Karetsas liegt verletzt am Boden | Sebastian El-Saqqa - firo sportphoto/GettyImages

Borussia Dortmund kann bei Konstantinos Karetsas etwas aufatmen! Die anfänglichen Befürchtungen haben sich offenbar nicht bestätigt, wie BVB-Boss Lars Ricken vor der Reise nach Aserbaidschan, wo der BVB am Dienstagabend in der Champions League gegen Sabah FK antreten muss, verriet.

"Kos hat eine Bandverletzung im Fuß. Er wird nicht nach Baku mitfliegen und auch gegen Frankfurt am Samstag nicht spielen können", teilte Ricken mit. "Das ist natürlich ärgerlich, aber wir haben im ersten Moment Schlimmeres erwartet, nachdem wir die Reaktionen seiner Mitspieler gesehen haben."

Dass Ricken erstmal nur die beiden kommenden Spiele ausschließt, nährt die Hoffnung, dass Karetsas anschließend wieder mit von der Partie sein kann. Das wäre aus schwarzgelber Sicht auch umso wichtiger, da in der kommenden Woche die Spiele gegen Werder Bremen (DFB-Pokal) und Bayern München anstehen – zwei enorm bedeutsame Duelle für den BVB.

Längere Pause war zunächst befürchtet worden

Die erste Befürchtung war gewesen, dass Karetsas mehrere Wochen ausfallen und erst nach der Länderspielpause Mitte November zurückkehren würde (90min berichtete). Da hätte der Grieche nicht nur gegen auch gegen Werder und Bayern gefehlt, sondern ebenso gegen Real Betis und die SV Elversberg.

Karetsas hatte sich die Verletzung am Sprunggelenk bei einem Zweikampf mit Rani Khedira – nur kurz nach seiner Einwechselung zur Stundenmarke – zugezogen.

Bitter und ärgerlich aus BVB-Sicht: Zu dem Zweikampf hätte es gar nicht erst kommen müssen, da der Einwurf, aus dem die Situation resultierte, fälschlicherweise Union Berlin zugesprochen worden war. Es hätte aber Einwurf für den BVB geben müssen.

"Die ganze Situation hätte gar nicht so kommen sollen", hatte sich Sportdirektor Ole Book deshalb nach Abpfiff echauffiert. Und weiter: "Hoffen wir, dass es nicht ganz so schlimm ist. Es fühlt sich jetzt gerade nicht gut an." Die Hoffnung scheint geholfen zu haben. Glück im Unglück für Karetsas!


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