Obwohl er noch kein Pflichtspiel für die Profis von Manchester United absolviert hat, gehört JJ Gabriel bereits zu den vielversprechendsten und begehrtesten Talenten des Weltfußballs. Der 16-Jährige trägt aufgrund beeindruckender Skill-Videos auf YouTube schon seit früher Kindheit den Spitznamen "Kid Messi".
Dass dieser womöglich schwer wiegen könnte, ist Gabriel nicht anzumerken. Obwohl sein Profidebüt noch aussteht, überzeugt er in der neuen Saison weiterhin im Nachwuchsbereich der Red Devils. Bei seinem jüngsten Einsatz in der UEFA Youth League gegen Sabah FK erzielte er einen Hattrick und auch in der Premier League 2 gelangen ihm zwei Tore und zwei Assists in nur zwei Spielen.
Seitdem Gabriel deutlich gemacht hat, dass er Manchester United verlassen will, entwickelt sich ein heißes Rennen um seine Dienste. Neben Real Madrid und dem FC Barcelona gehört auch der FC Bayern München zu den Interessenten. Doch hat der deutsche Rekordmeister überhaupt Chancen, sich gegen die spanischen Spitzenklubs durchzusetzen und das Supertalent zu verpflichten?
Üppige Gehaltsforderungen auch ohne Profivertrag
Klar ist: Wer Gabriel verpflichten will, muss trotz seiner Wechselabsichten tief in die Tasche greifen. Laut Sky Sport würde das Gesamtpaket für einen Transfer deutlich mehr als zehn bis 15 Millionen Euro betragen.
Für einen 16-Jährigen ist es natürlich ein üppiges Gesamtpaket, das die Situation für die Bayern knifflig macht. Zwar besitzt Gabriel bei Manchester United noch keinen Profivertrag, weshalb lediglich eine Ausbildungsentschädigung fällig wäre. Allerdings scheint er gemeinsam mit seinen Beratern hohe Gehaltsansprüche zu haben.
Bayern spricht mit Gabriels Umfeld
Immerhin: Laut Sky haben zuletzt Gespräche zwischen den Münchnern und dem Umfeld des Spielers stattgefunden (90min berichtete). Zwar seien noch keine konkreten Schritte in Form eines Angebots erfolgt, doch die Bayern scheinen Gabriel ganz genau unter die Lupe genommen zu haben.
Ob die Bayern den Zuschlag erhalten werden, bleibt jedoch ungewiss. Dem Vernehmen nach haben Barca und Real derzeit die Nase vorn. Die Entscheidung könnte jedoch am Ende einzig und allein beim Spieler liegen. Und mit der starken Entwicklung unter Trainer Vincent Kompany haben auch die Münchner gute Argumente auf ihrer Seite.
