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Gute Nachrichten für den BVB? So plant Liverpool mit Nmecha

Dem FC Liverpool wird ein großes Interesse an Felix Nmecha nachgesagt. Allzu besorgt muss sich der BVB aber offenbar noch nicht zeigen.
VonYannik Möller
Felix Nmecha wird von mehreren Klubs umworben
Felix Nmecha wird von mehreren Klubs umworben | Sebastian El-Saqqa - firo sportphoto/GettyImages

Als ein wichtiges und ebenso wertvolles Zeichen kann die vorzeitige Vertragsverlängerung im vergangenen März war für Borussia Dortmund angesehen werden. Immerhin wird Felix Nmecha längst von mehreren Vereinen genau beobachtet, während der im Mittelfeld des amtierenden Vizemeisters gesetzte 26-Jährige unverzichtbar geworden ist.

Neu ist dabei nicht mehr, dass auch der FC Liverpool ein Auge auf Nmecha geworfen hat – wie auch andere Klubs aus der englischen Premier League. Insbesondere aus England heraus könnte es durchaus die Initiativen geben, die Ausstiegsklausel zu bedienen und den 14-fachen Nationalspieler so aus seinem bis 2030 gültigen Vertrag beim BVB loszueisen.

Für etwa 80 Millionen Euro wäre Nmecha grundsätzlich zu haben (90min berichtete).

Nmecha in Liverpool ein Thema – aber wohl erst an dritter Stelle

Neuen Informationen von Sky Sport zufolge können die Dortmunder aber wohl zumindest im Hinblick auf Liverpool ein bisschen entspannen.

So habe es zwar schon einen Kontakt zwischen dem LFC und der Nmecha-Seite gegeben, doch zeichne sich bislang ab, dass er eben nicht der Favorit, sondern vielmehr bloß einer von zurzeit mehreren bespielten Namen ist.

Mit Lamine Camara von der AS Monaco und Alex Scott vom AFC Bournemouth soll es sogar zwei Spieler geben, welche die Reds zum aktuellen Zeitpunkt weitaus interessanter finden als Nmecha. Der BVB-Star wäre folglich nur die dritte Wahl der Reds.

Felix Nmecha, Steve Solvet
Nmecha im Einsatz für den BVB in der Champions League | PS Images/MB Media/GettyImages

Das heißt natürlich weder, dass Nmecha nicht bei anderen interessierten Klubs als großes Transferziel gilt, noch dass sich die Prioritätensetzung bei Liverpool nicht noch ändern könnte. Bis zum Ende der Saison vergeht in der Fußballwelt und insbesondere auf dem Transfermarkt noch sehr viel Zeit.

Weitaus weniger Zeit hätte der LFC allerdings, um die Ausstiegsklausel zu aktivieren. Laut der Sport Bild soll diese nämlich schon früh nach dem Saisonende auslaufen. Anschließend müsste also eine freie Ablösesumme verhandelt werden. In diesem Fall gilt es als sehr wahrscheinlich, dass der BVB auf die Marke von 100 Millionen Euro schauen würde.


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