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Enthüllt: Neue Details zur Ausstiegsklausel von BVB-Star Nmecha

Dem BVB droht wegen einer Exit-Option der vorzeitige Abgang von Felix Nmecha. Neue Details dürften den Borussen-Fans aber Hoffnung machen.
VonYannik Möller
Felix Nmecha ist einer der wichtigsten Stammspieler in Dortmund
Felix Nmecha ist einer der wichtigsten Stammspieler in Dortmund | NurPhoto/GettyImages

Die Vertragsverlängerung im vergangenen März war für Borussia Dortmund ein wichtiger Erfolg. Felix Nmecha ist vertraglich bis 2030 an den Klub gebunden, gehört dazu zu den wichtigsten Stammspielern unter Niko Kovac. Wenngleich er seiner beständig guten Form in dieser noch jungen Saison zuweilen noch hinterherläuft, so besteht wohl kein Zweifel an seinem Standing innerhalb der Mannschaft und des Klubs.

Nichtsdestotrotz könnte und dürfte Nmecha den BVB bereits im nächsten Sommer, also im Anschluss an die aktuelle Saison, verlassen. Das ermöglicht eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag. Laut der Sport Bild beläuft sich diese Klausel auf mindestens 80 Millionen Euro. Das wäre also die Summe, die ein interessierter Verein (zusammen mit einer Einigung mit dem Mittelfeldspieler) auf den Tisch legen müsste, um sich seine Dienste zu sichern.

Der zeitliche Aspekt der Ausstiegsklausel ist für Dortmund gleich doppelt vorteilhaft

Zwar klingen 80 Millionen Euro im heutigen Profifußball nicht mehr so besonders, wie es noch vor wenigen Jahren der Fall war. Doch noch immer könnte Schwarz-Gelb mit einer solchen Ablösesumme viele weitere Investitionen in den Kader anstoßen. Grundsätzlich wäre den Verantwortlichen aber ein Verbleib von Nmecha lieber. Deshalb sieht man es der Sport Bild zufolge intern als Vorteil an, dass die Ausstiegsklausel eine zeitliche Begrenzung hat: Sie läuft schon kurz nach dem Ende der Saison ab und müsste bis Juni 2027 aktiviert werden, heißt es.

Das hat für den BVB gleich zwei Vorteile. Zum einen ist es so unwahrscheinlicher, dass sich ein interessierter Klub schon zu diesem Zeitpunkt entschlossen hat, eine solche Ablösesumme zahlen zu wollen und zugleich bereits eine finale Einigung mit Nmecha erzielen konnte. Zum anderen wäre anschließend noch genügend Zeit, um im Falle eines Abgangs entsprechend auf diese Situation reagieren zu können. Mit den 80 Millionen Euro läge noch der ganze Transfersommer vor den Dortmundern.

Wird die zeitliche Grenze überschritten, kann die Ablösesumme ohnehin frei verhandelt werden. Dann kann der BVB entweder alle Angebote abblocken und auf den ausgehandelten Vertrag bestehen, oder aber um die 100 Millionen Euro fordern. Das wäre in diesem Fall wohl der Bereich, in dem sich die Verantwortlichen eine entsprechende Ablöse vorstellen könnten.


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