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Diese harte Strafe fordert Didi Hamann für Man City

Der TV-Experte hofft, dass gegen die Skyblues hart durchgegriffen wird!
VonJan Kupitz
Dietmar Hamann
Dietmar Hamann | picture alliance/GettyImages

Der Skandal um Manchester City zieht weite Kreise! Die Skyblues wurden wegen grober Verstöße gegen die Finanzregeln und mangelnder Kooperation bei der Ermittlungsarbeit für schuldig befunden, auch wenn sie weiterhin felsenfest ihre Unschuld beteuern. Die Schlinge wird jedoch immer enger.

Welche Strafe dem Manchester-Klub droht, bleibt bislang jedoch offen. Von einer Geldbuße über Punktabzüge bis hin zu einem Zwangsabstieg ist jedes Szenario denkbar.

Geht es nach TV-Experte Didi Hamann, dann sollte die Strafe so hart wie möglich ausfallen. "In der Vergangenheit wurden schon Nottingham, Everton und zuletzt Leicester mit Punktabzügen bestraft. Im Fall von Man City ist Vorsatz zu unterstellen, wenn Leute über Abu Dhabi bezahlt wurden. Regeln wurden gebrochen", teilte der ehemalige Liverpool-Profi gegenüber RTL/Sky mit.

Einen direkten Zwangsabstieg sieht er allerdings nicht, da dieser während einer Saison "schwer umzusetzen" wäre. "Ich denke aber, dass ein Abzug von 50 oder 60 Punkten angemessen wäre. Dadurch wäre ein Ligaverbleib praktisch unmöglich", plädierte Hamann stattdessen für einen Umweg, um die Skyblues aus der Premier League zu entfernen.

Und: "Die in dem besagten Zeitraum gewonnenen Titel müsste man ihnen selbstverständlich auch aberkennen."

Die Verantwortlichen von Manchester City haben bis Freitag Zeit, Berufung einzulegen. Dass sie das tun, gilt als beschlossene Sache. Die Cityzens sehen sich nämlich nicht als Täter, sondern vielmehr als Opfer "einer Verschwörungstheorie der Premier League", wie Geschäftsführer Ferran Soriano polterte.

Auch Pep Guardiola, der zuletzt zehn Jahre lang auf der Trainer der Skyblues saß, hat keine Zweifel daran, dass sein Ex-Klub unschuldig ist: "Ich möchte, dass jeder einzelne Manchester-City-Fan auf der ganzen Welt weiß, dass ich für euch da bin – mehr denn je. Ich stehe hinter meinem Verein. [...] Lasst mich eines klarstellen: Wir werden das gemeinsam durchstehen. Ich liebe euch alle."


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