Niclas Füllkrug ist aktuell in absoluter Topform – zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren. In den letzten fünf Bundesliga-Spielen in Folge traf er für Werder Bremen und jagt jetzt sogar den Uralt-Rekord von Rudi Völler, der einst in sieben Partien in Serie für die Grün-Weißen traf.
Klar, dass bei solchen Leistungen auch die Rufe nach einem möglichen DFB-Comeback wieder lauter werden – zumal ein Stürmer von Füllkrugs aktuellem Format inklusive der Kaltschnäuzigkeit der Nationalmannschaft aktuell fehlt.
Ist Füllkrug zu alt?
Bundestrainer Jürgen Klopp hat sich zu diesem Thema jetzt am Rande des Champions-League-Spiels zwischen dem FC Bayern und dem FC Arsenal geäußert. "Niclas Füllkrug schießt in der Bundesliga ein Tor nach dem anderen, aber er ist 33. Das ist nicht meine Schuld", erklärte Klopp bei DAZN, der die Tür dennoch nicht komplett schließen wollte.
"Wir haben eine Gegenwart, eine mittelfristige Zukunft und eine langfristige Zukunft. In der Gegenwart kann es natürlich funktionieren, mittelfristig unter Umständen auch langfristig. Also müssen wir jetzt mal sehen", sagte der Bundestrainer, der anschließend sogar einen Vergleich mit Lionel Messi bemühte.
Klopp führte aus: "Lionel Messi hat gerade mit, was war er, 39 oder 40, noch eine WM gespielt. Also es geht ja. Aber ich bin erst mal froh, dass Niclas wieder da ist und so spielt, wie er spielt, weil er körperliche Probleme gehabt hatte – mit was auch immer. Und jetzt wirkt er im Moment so frisch wie nie zuvor. Deshalb ist alles gut."
Tresoldi im Fokus
Neben Füllkrug stehtaktuell auch noch ein anderer Stürmer im Fokus: Nicolo Tresoldi. Der 22-Jährige steht im Fokus des DFB und des italoienischen Verbandes, die beide intensiv um seine Zusage buhlen.
Klopp will bei ihm jetzt den nächsten Schritt gehen. "Nico ist ein toller Junge, der eine super Entwicklung genommen hat und noch ganz viel Entwicklungspotenzial hat", schwärmte Klopp, der den 22-Jährigen bald persönlich in Brügge beobachten will – und ihn dann von einer DFB-Zukunft überzeugen will.
