Es war die schwächste Saisonleistung des VfB Stuttgart und das letzte Zeichen, dass die Schwaben endgültig in der Krise sind: Das 2:3 gegen den das bis dato punktlose Borussia Mönchengladbach ließ die Alarmglocken im Ländle schrillen.
Die Ursachen für den Absturz des Pokalsiegers von 2025 sind vielfältig, von einer zu hohen Rotation bis hin zu fehlender Einsatzbereitschaft sind viele Vermutungen in Umlauf. Stürmer Ermedin Demirovic, der aktuell als einziger Stürmer der Schwaben überhaupt trifft, richtete den Fokus jedoch auf einen anderen Aspekt.
Demirovics klare Ansage
Vor dem Pokalspiel gegen den SC Paderborn fordert der Torjäger, die Verletzlichkeit im eigenen Spiel abzulegen. "Dieses Gefühl müssen wir abschalten. Wir dürfen nicht denken, dass wir verletzlich sind", erklärt Demirovic gegenüber dem kicker.
"Wir müssen wieder mit den Basics ins Spiel kommen", fordert Demirovic deshalb. Damit meint der bosnische Nationalspieler die Grundtugenden wie Lauf- und Einsatzbereitschaft sowie Disziplin. "Wenn wir das machen, werden wir auch wieder Spiele gewinnen", ist sich Demirovic sicher.
Wende gegen Paderborn?
Doch es wird mehr als das brauchen, um endlich wieder Erfolgserlebnisse einzufahren. Das Stuttgarter Spiel ist durchzogen von Unzulänglichkeiten, technischen Fehlern und einer schlechten Chancenverwertung.
Zumindest Teile davon können mit der hohen Rotationsfrequenz von Trainer Sebastian Hoeneß erklärt werden, wodurch überhaupt nicht die Chance aufkommt, dass sich Automatismen einspielen können.
Es wird also spannend, wie der VfB im DFB-Pokal gegen Padernborn auf die Niederlager gegen Gladbach reagieren wird – und ob die Schwaben eine angemessene Reaktion zeigen können. In der Bundesliga wartet kommenden Samstag dann die schwere Auswärtsaufgabe bei Bayer Leverkusen.
