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CR7-Comeback für Portugal? Nationaltrainer Jesus mit deutlicher Aussage

Geht es nach Jorge Jesus, könnte Cristiano Ronaldo zur nächsten Länderspielpause wieder in die portugiesische Auswahl zurückkehren.
VonYannik Möller
Eine Comeback von Cristiano Ronaldo in der Nationalmannschaft ist nicht sicher
Eine Comeback von Cristiano Ronaldo in der Nationalmannschaft ist nicht sicher | Eurasia Sport Images/GettyImages

Die portugiesische Nationalmannschaft hat eine insgesamt sehr erfolgreiche, aber auch äußerst turbulente Länderspielphase hinter sich gebracht. Obwohl aus vier Spielen gleich vier Siege geholt und damit die perfekte Ausbeute erreicht wurde, stand der Ärger um Cristiano Ronaldo ganz klar im Fokus.

Musste zunächst der Präsident des portugiesischen Fußballverbands vermitteln, zog CR7 wenig später ganz von der Nationalmannschaft ab. Er wolle sich demnächst mit den wahren Gründen für diesen Rückzug zu Wort melden, verkündete er nebulös. Auf den ersten Blick ist die Geschichte klar: Der 41-Jährige hat nicht die Einsatzzeit bekommen, die er sich erhofft oder die er wohl auch für selbstverständlich gehalten hatte. Nationaltrainer Jorge Jesus verteidigte seine Entscheidungen – und äußerte sich nun zu einer möglichen Rückkehr des Superstars in die Nationalauswahl.

Jesus macht klar: Ronaldo wäre zur nächsten Nominierung wieder ein Kandidat

"Die Entscheidung liegt bei Cris."
Jesus über eine Ronaldo-Rückkehr

"Für mich ist Cris bei der nächsten Nominierung – sofern er bei Al-Nassr auch spielt – ein Kandidat für den Kader. Wenn er zurückkehren will, wird er zurückkehren", öffnete Jesus nach dem 2:1-Sieg über Norwegen gegenüber Ronaldo die grün-rote Tür.

Bereits in etwas weniger als sechs Wochen wird Portugal schon die nächsten zwei Länderspiele absolvieren, wenn es in die Rückspiele gegen Dänemark und Wales gehen wird. "Wenn er will", so Jesus schon im Hinblick auf diese erneute Länderspielpause, könne Ronaldo dann wieder dabei sein. "Wir können vor der nächsten Nominierung darüber sprechen, aber die Entscheidung liegt bei Cris", betonte der Coach.

Nun bleibt abzuwarten, in welche Richtung Ronaldo tendiert. Immerhin hatte er mitsamt seines Rückzuges am vergangenen Mittwoch zugleich auch sein Aus bei der Nationalmannschaft angedeutet – wenngleich es nicht offiziell gemacht. Bislang war sogar angenommen worden, dass er die nächste Europameisterschaft im Sommer 2028 noch als potenzielles Ziel sehen könnte. Nun stellt sich erst einmal die Frage, ob er seine Laufbahn für Portugal nach 234 Einsätzen mitsamt 146 Toren nicht schon vorzeitig beendet.


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