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Bitterer Downfall: Verlässt diese Flügel-Hoffnung die Bundesliga?

Eigentlich galt Johan Bakayoko als ganz großes Talent auf dem Flügel. Bei RB Leipzig erlebte er jedoch einen bitteren Absturz.
VonDominik Hager
Johan Bakayoko steht vor einem Abschied aus Leipzig
Johan Bakayoko steht vor einem Abschied aus Leipzig | Christof Koepsel/GettyImages

Johan Bakayoko wechselte im Sommer 2025 mit großen Ambitionen in die Bundesliga. Der 23-Jährige hat sich in den Niederlanden bereits in jungen Jahren einen Namen gemacht und europäische Top-Klubs auf die Spur gebracht. Nach einer etwas schwächeren Saison 2024/25 ergriff RB Leipzig die Gelegenheit, Bakayoko für sich zu gewinnen.

Der einst so heiß begehrte Flügel-Star legte bei den Sachsen aber eher eine Bruchlandung hin. Hatten viele gehofft, dass Bakayoko im zweiten Anlauf durchstarten konnte, deutet hierauf nicht mehr viel hin. Stand der Außenstürmer Anfang September beim 1:3 in Bremen immerhin 63 Minuten auf dem Platz, pendelte er im Nachgang nur noch zwischen Tribüne und Bank umher.

Bakayoko in der Hierarchie deutlich zurückgefallen

Insgesamt kommt der 23-Jährige auf drei Pflichtspiel-Einsätze und hat noch keinen Scorer gesammelt. Zwischendrin war Bakayoko auch mal aufgrund von disziplinarischen Gründen außen vor. Wie aus einem Bericht der Bild hervorgeht, kommt der schnelle Flügelstürmer aber vor allem aufgrund sportlicher Kriterien nicht so zum Zuge. Sowohl Brajan Gruda als auch Tidiam Gomis und Andrija Maksimovic stehen in der Hierarchie vor ihm.

Bakayoko soll seine Rolle professionell annehmen und trainiert fleißig, jedoch deutet inzwischen kaum noch etwas darauf hin, als würde er noch lange in Leipzig bleiben. Klar ist, dass der Klub dem Belgier keine Steine in den Weg legen würde und dieser sich nicht auf Dauer mit einem Bankplatz oder gar Tribünenplatz zufrieden geben wird.

Bakayoko nach Istanbul oder Florenz? Die Situation ist kritisch

Wohin die Reise gehen könnte, ist derzeit noch ungewiss. Im Sommer galten Florenz und Besiktas Istanbul als Bakayoko-Interessenten. Nicht ausgeschlossen, dass beide Vereine im Winter einen Versuch unternehmen, da sie in etwa der Kragenweite von Bakayoko entsprechen würden. Wartet der Leipziger noch länger auf einen Abschied, droht er noch mehr in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.

Dabei wurde er vor vor zwei Jahren noch mit Klubs wie dem FC Bayern und dem FC Arsenal in Verbindung gebracht.


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