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Besondere Klausel vereinbart: Krösche-Abgang könnte Frankfurt noch Millionen bringen

Trotz der Trennung von Markus Krösche könnte Eintracht Frankfurt noch Millionen kassieren. Eine besondere Vertragsklausel macht es möglich.
VonThomas Wygold
SGE-Vorstandsvorsitzender Axel Hellmann (l.) und der scheidende Sportchef Markus Krösche
SGE-Vorstandsvorsitzender Axel Hellmann (l.) und der scheidende Sportchef Markus Krösche | picture alliance/GettyImages

Der Abschied von Markus Krösche bei Eintracht Frankfurt könnte sich für die Hessen finanziell noch einmal richtig lohnen. Obwohl der bisherige Sportvorstand auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung freigestellt wurde, ist das letzte Kapitel der Zusammenarbeit offenbar noch nicht geschrieben.

Dank einer besonderen Vereinbarung könnte die Eintracht sogar noch Millionen für den langjährigen Sportchef kassieren. Wie Sky berichtet, hat sich Krösche im Rahmen seiner Abfindungsvereinbarung eine spezielle Ausstiegsklausel gesichert.

Demnach müsste jeder Verein, der den 46-Jährigen noch vor dem Sommer 2027 verpflichten möchte, eine Ablösesumme zwischen fünf und sieben Millionen Euro an die Frankfurter zahlen. Allerdings könnten sich die beteiligten Klubs auch auf eine abweichende Summe verständigen.

Krösche soll die Klausel selbst ins Spiel gebracht haben

Besonders bemerkenswert: Laut Sky soll Krösche selbst darauf bestanden haben, dass die Eintracht von seinem nächsten Karriereschritt finanziell profitiert. Nachdem er dem Bundesligisten während seiner Amtszeit mit zahlreichen lukrativen Spielerverkäufen Millioneneinnahmen beschert hatte, möchte er seinem bisherigen Arbeitgeber demnach offenbar auch mit seinem eigenen Abschied noch Geld in die Kasse spülen. Eine Haltung, die bei Eintracht-Präsident Mathias Beck und dem neuen Vorstandsvorsitzenden Axel Hellmann großen Eindruck hinterlassen haben soll.

Dass Krösche noch an die Eintracht gebunden ist, hatte der Klub bereits in seiner offiziellen Mitteilung am Sonntagabend angedeutet. Darin hieß es, dass der ursprünglich bis zum 30. Juni 2028 datierte Vertrag trotz der sofortigen Freistellung in angepasster Form fortbestehe.

Heißeste Spur führt weiter nach Mailand: Wie ist der Stand?

Ein möglicher Abnehmer für den ehemaligen Frankfurter Sportchef steht zudem offenbar bereits bereit. Die AC Mailand beschäftigt sich dem Vernehmen nach weiterhin mit einer Verpflichtung Krösches. Nach Sky-Informationen ist der Kontakt zwischen beiden Seiten seit dem vergangenen Sommer nie vollständig abgebrochen. Weitere Gespräche seien geplant, fortgeschrittene Verhandlungen soll es derzeit allerdings noch nicht geben.

Damit widerspricht Sky zumindest teilweise italienischen Medienberichten, die bereits von einer weitgehenden Einigung zwischen Krösche und den Rossoneri berichten. Ohnehin scheint es Krösche mit seinem nächsten Karriereschritt nicht besonders eilig zu haben. Zunächst plant der 46-Jährige laut Sky eine kurze Auszeit. Ein Einstieg bei einem neuen Klub wäre demnach frühestens im Januar 2027 denkbar.

Für Eintracht Frankfurt könnte sich das Warten lohnen. Sollte Krösche tatsächlich zeitnah bei einem anderen Verein unterschreiben, winken den Hessen zusätzliche Millionen, die beim sportlichen Neustart nach seinem Abschied durchaus willkommen wären.


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