Was zunächst als Topspiel am Samstagabend ausgewiesen wurde, entpuppte sich sehr schnell und deutlich als klare Abreibung für Eintracht Frankfurt. Bereits nach sechs Minuten lag RB Leipzig mit zwei Treffern vorne, zur Halbzeit war das Spiel mit der 4:0-Führung für die Gastgeber längst entschieden. Am Ende stand eine bittere, aber insbesondere aufgrund der defensiven Leistungen nicht unverdiente Sechs-Tore-Klatsche für die SGE.
Dabei waren die Leistung und das Ergebnis so erschütternd, dass dieses Spiel noch weitere Konsequenzen nach sich zieht. Zum einen geht es um Robin Koch, seine Rolle als Kapitän und seine frühe Auswechslung zur Halbzeitpause (90min berichtete). Zum anderen nimmt Adi Hütter den Samstagabend aber auch noch mit in die neue Woche – und zwar mit entsprechenden Folgen für seine Mannschaft.
Freier Montag gestrichen: Hütter will die großen Probleme direkt angehen
Den Informationen der Bild zufolge wurde der freie Montag gestrichen. Eigentlich war ein Ruhetag am Main angedacht, stattdessen werden die Spieler nun zum Straftraining erwartet. Die klare Message von Hütter: Ein solcher Auftritt muss Konsequenzen haben, aufgearbeitet werden sowie eine einmalige Ausnahme bleiben.
Dabei ist wohl davon auszugehen, dass insbesondere die Arbeit gegen den Ball im Fokus dieser zusätzlichen Trainingseinheit stehen wird. Bezeichnend: Nach dem fünften Spieltag stellt die Eintracht die Defensive mit dem drittmeisten Gegentoren. Schlechter als die eigenen 16 Gegentore sind nur Borussia Mönchengladbach (18) und Union Berlin (17) – und damit zugleich der punktlose Tabellenletzte sowie der Tabellensechzehnte, der am Wochenende sein erstes Spiel gewinnen konnte.
