Skip to main content

Zweimal nicht im Kader: Wagner mit überraschendem Urteil zu Köln-Stürmer

Bricht in Köln jetzt die Zeit von Reigan Heskey an?
VonFabian Küpper
Reigan Heskey kam bislang noch nicht richtig in Tritt
Reigan Heskey kam bislang noch nicht richtig in Tritt | DeFodi Images/GettyImages

Als der 1. FC Köln im Sommer Reigan Heskey verpflichtete, da waren sich nahezu alle sicher, dass der Effzeh hier einen Coup gelandet hatte. Denn anders als Spurs-Leihgabe Mickey Moore konnten die Domstädter den 19-Jährigen sogar fest von Manchester City verpflichten.

Die hohen Erwartungen erfüllen konnte der Sohn von Stürmerlegende Emile Heskey allerdings noch nicht. 15 Minuten in der Bundesliga, 70 in der Regionalliga: So lautet die überschaubare Bilanz von Heskey bislang.

"Eigentlich kein Limit"

Sein Trainer René Wagner glaubt dennoch weiterhin an den 19-Jährigen. "Reigan ist ein absoluter Ausnahmespieler. Er könnte noch U19 spielen. Das tut er natürlich nicht, weil er mit einem Profil und Potenzial ausgestattet ist, das eigentlich kein Limit hat. Er kann ganz oben ankommen", schwärmte Wagner gegenüber dem GEISSBLOG.

Warum es dennoch bislang nur zu einem Kurzeinsatz reichte? Weil die Bundesliga laut Wagner eine "brutal intensive, zweikampfstarke, umschaltlastige Liga" sei, in der "in vielen Situationen Fähigkeiten gefragt sind, die Reigan in seinem Spiel anbieten, aber noch nicht konstant genug abrufen kann", erklärt der Trainer. "Daran arbeitet er jede Woche, er ist ungemein fleißig. Deshalb geben wir ihm noch ein bisschen Zeit."

Immerhin: Durch die Verletzungen von Thijs Dallinga und Ragnar Ache ist reichlich Spielzeit im Sturmzentrum freigeworden – die Chance also für den 19-Jährigen durchzustarten.

Wann fängt Heskey Feuer?

Man darf dabei auch nicht vergessen, dass Heskey direkt aus dem Juniorenbereich kommt. Der Effzeh ist seine Profi-Station. Dies sei auch der größte Unterschied zu Said El Mala und dem bereits angesprochenem Moore.

"Mikey hat schon ein Jahr Profifußball in Schottland gespielt, hat am Anfang in Glasgow aber auch erst einmal ein paar Spiele auf der Bank gesessen. Said war vor drei Jahren noch in Meerbusch. Bei Viktoria ist er in der 3. Liga durch eine harte Schule gegangen, und die hat ihm beim FC vom ersten Tag an geholfen", betont Wagner.

Dennoch weiß auch der 38-Jährige: "Wenn so ein junger Spieler einmal Feuer fängt, dann kann es schnell gehen." Vielleicht ist es ja schon nach der Länderspielpause soweit.


Füg uns bei Google als bevorzugte Quelle hinzu