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"Wird kämpfen müssen": Der vorläufige Verlierer des Werder-Aufschwungs

Werder Bremen befindet sich im Aufwind. Ein Rückkehrer könnte es unter Trainer Daniel Thioune künftig genau deshalb allerdings schwer haben.
VonThomas Wygold
Justin Njinmah (l.) ist vorerst im Hintertreffen
Justin Njinmah (l.) ist vorerst im Hintertreffen | THOMAS KIENZLE/GettyImages

Bei Werder Bremen läuft es derzeit rund. Die Grün-Weißen haben ihren besten Saisonstart seit acht Jahren hingelegt und zuletzt beim 3:2-Erfolg gegen Mainz 05 überzeugt. Besonders Mitchell Weiser wusste auf dem rechten Flügel zu gefallen und unterstrich damit seine Ansprüche auf einen Stammplatz. Zudem knipst Niclas Füllkurg wie am Fließband.

Was für die einen eine gute Nachricht ist, dürfte einem Teamkollegen allerdings weniger gefallen: Justin Njinmah steht kurz vor seinem Comeback, in der aktuellen Situation droht er nach seiner Verletzung aber vorerst nur die Reservistenrolle zu bleiben.

Thioune macht Njinmah wenig Hoffnung

Seit seiner schweren Oberschenkelverletzung am ersten Spieltag musste Njinmah zuschauen. Im Bundesliga-Duell mit der TSG Hoffenheim am Samstag könnte der schnelle Offensivspieler nun erstmals wieder im Kader stehen. Eine Rückkehr in die Startelf ist allerdings vorerst nicht in Sicht.

"Wir planen, ihn gegen Hoffenheim wieder auf Minuten zu bringen. Er müsste dafür in der Lage sein, mindestens 30 Minuten auf Top-Niveau zu spielen. Er wird es aber nicht so leicht haben", wird Trainer Daniel Thioune von der Bild zitiert: "Die Jungs, die gerade da sind, machen es ausgesprochen gut. Justin wird kämpfen müssen, um wieder Platzzeit zu bekommen."

Hat derzeit Grund zur Freude: Werder-Trainer Daniel Thioune
Hat derzeit Grund zur Freude: Werder-Trainer Daniel Thioune | Christian Kaspar-Bartke/GettyImages

Insbesondere auf dem rechten Flügel ist die Konkurrenz groß. Neben Njinmah stehen mit Weiser, Eren Dinkci und Paul Erevbenagie gleich drei weitere Optionen zur Verfügung. Nachdem Dinkci zuletzt nicht überzeugen konnte, nutzte Weiser seine Chance.

Ganz abschreiben möchte Thioune Rückkehrer Njinmah allerdings freilich nicht. "Wir freuen uns auf seine Rückkehr. Er gibt uns – gerade im Konterspiel – viele Elemente", betonte der 52-Jährige. Für Njinmah geht es damit erneut darum, seinen Wert für die Mannschaft unter Beweis zu stellen. Schon in der vergangenen Saison gelang ihm trotz regelmäßiger Einsätze nicht der erhoffte Durchbruch. In 33 Partien erzielte der Angreifer lediglich vier Tore.

So ist der Stand bei Stage

Während Njinmah zumindest vor seiner Rückkehr steht, ist bei Jens Stage noch deutlich mehr Geduld gefragt. Der dänische Mittelfeldspieler fällt mit einer schweren Sehnenverletzung im Oberschenkel aus und wird in diesem Kalenderjahr nicht mehr zum Einsatz kommen.

Fehlt Werder lange: Mittelfeldmotor Jens Stage
Fehlt Werder lange: Mittelfeldmotor Jens Stage | Pau Barrena/GettyImages

"Wir befinden uns im Zeitplan. Er ist aktuell vor Ort. In diesem Jahr wird er aber nicht mehr für uns auf dem Platz stehen können", erklärte Thioune. Werder hofft darauf, dass der 29-Jährige spätestens zur Rückrunde wieder zur Verfügung steht.


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