Der VfB Stuttgart hat mit dem überzeugenden 4:2-Sieg bei Bayer Leverkusen wichtige drei Punkte in der Bundesliga eingefahren. Doch ein Star der Werkself hat es den Schwaben in den 90 Minuten nicht einfach gemacht, den Auswärtserfolg über die Bühne zu bringen.
Die Rede ist von Ibrahim Maza. Der Algerier traf zum 2:4-Endstand und konnte mit seinen Aktionen zwischen den Ketten oftmals nur mit einem Foul von Atakan Karazor und Co. gestoppt werden. Diese Leistung fand nach der Partie auch bei Stuttgart-Kapitän Deniz Undav Anerkennung.
Undav witzelt über Maza

Als Maza zusammen mit Bilal El Khannouss nach Spielende in den Katakomben stand und sich austauschte, grätschte Undav aus der Ferne dazwischen und rief humorvoll rein: "Geh mal nach Paris, Alter. Ich will nicht mehr gegen dich spielen!" Damit spielte der Stürmer auf die Wechselgerüchte um Maza und Paris Saint-Germain an, die sich seit Wochen in den Medien halten.
Auch im Interview mit Sky hatte Undav nur positive Worte für den Bayer-Youngster übrig. "Mit Maza hat Leverkusen einen überragenden Spieler, er zieht Räume und gewinnt Duelle", meinte der VfB-Profi.
Maza fast beim VfB gelandet?

Wie die Bild berichtet, kam es im Januar 2025 zu einem Geheimtreffen zwischen Maza und den VfB-Verantwortlichen in der MHP-Arena. "Es gibt viele Gründe, warum Verein und Spieler oft nicht zusammenkommen", sagte Sportchef Fabian Wohlgemuth dazu am Samstag und führte aus: "Über eine gegenseitige Interessensbekundung ging es seinerseits nicht hinaus." Damals war Maza noch bei Hertha BSC aktiv.
Auch Wohlgemuth fand lobende Worte für die Entwicklung Mazas und sagte: "Zu seinen absoluten Stärken gehört, dass er immer wieder aufsteht. Er wird gefoult, steht auf. Gefoult, steht auf. Er macht immer weiter. Diese Art von Penetranz und Hartnäckigkeit findet man heute nur noch selten."
Einen weiteren großen Fan hat Maza auch schon: Bei der Kopa-Trophäe des Ballon d’Or wählte Lionel Messi den Algerier als eines der drei besten Talente der Welt.
