Zwei freie Wochenenden und somit drei Wochen liegen zwischen dem vierten und dem fünften Spieltag. Die lange Länderspielpause sorgt für eine erste Unterbrechung dieser noch jungen Saison. Auch beim VfB Stuttgart, wo es ebenfalls viele Abstellungen für die verschiedenen Nationalmannschaften gibt, hat das entsprechende Folgen.
Ganz alleine wird Sebastian Hoeneß zwar nicht auf dem Trainingsplatz stehen, doch ist der Cheftrainer des VfB wahrlich kein Fan dieser größeren Pause. "Das wird eher ein negativer Aspekt sein. Jetzt ist die Pause länger, aber jetzt ist die Phase, in der man sie am wenigsten braucht, weil wir erst eine englische Woche hatten", kommentierte er die aktuelle Ausgangslage kritisch (via Bild).
Aus der individuellen Vereinssicht sei das Timing dieser umfassenden Länderspielpause "nicht besonders gut", so Hoeneß weiter. Die insgesamt drei Wochen zwischen dem vierten und fünften Spieltag sehe er "wie eine verlängerte Vorbereitung". Der 44-Jährige scheint kein Fan der Umstellung zu sein, von drei Unterbrechungen mit je zwei Wochen auf zwei Unterbrechungen auf je drei Wochen an Pause zu wechseln.
Hoeneß setzt einen klaren Fokus in dieser langen Länderspielpause
Nichtsdestotrotz wollen auch die Schwaben das Bestmögliche aus dieser längeren Unterbrechung machen. Dafür hat das Trainerteam bereits einen klaren Schwerpunkt formuliert, wie Hoeneß erklärte: "Es gilt, die Zeit zu nutzen. Insbesondere die Jungs, die später angefangen haben oder angeschlagen sind. Für sie wollen wir Reize setzen, um auf ein höheres Level zu kommen." Immerhin gebe es so die Möglichkeit, anschließend "einen Tag mehr in die Erholung" gehen zu können.
Dazu attestierte Hoeneß den zwei angesetzten Testspielen eine große Bedeutung bei. Zunächst geht es am Freitagnachmittag gegen den 1. FC Heidenheim und am Donnerstag der nächsten Woche gegen Greuther Fürth. Dabei dürfte auch der ein oder andere Ersatzspieler, der in den letzten Partien kaum nennenswerte Einsatzzeiten bekommen hat, eine Chance auf Spielpraxis und Eigenwerbung bekommen.
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