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Wie die Bundesliga-Tabelle 2026/27 nach 4 Spieltagen im Vergleich zu 2025/26 aussieht

Die erste Länderspielpause der Saison bietet Gelegenheit, einmal durchzuatmen und erste Vergleiche anzustellen.
VonJan Kupitz
Borussia Dortmund ist stärker unterwegs als 25/26
Borussia Dortmund ist stärker unterwegs als 25/26 | DeFodi Images/GettyImages

Nach vier Bundesliga-Spieltagen steht die erste Länderspielpause der Saison 2026/27 an. Worüber manche Teams ganz froh sein dürften – nachzufragen bei den Krisen-Klubs aus Mönchengladbach und Berlin, die die spielfreie Zeit nutzen können, um den Reset-Button zu drücken.

Die längere Spielpause bedeutet auch, dass jetzt der ideale Zeitpunkt ist, um eine erste Bilanz des Saisonstarts zu ziehen. Zwar reichen vier Spieltage aus, um Muster und Trends zu erkennen, doch ist es sicherlich noch zu früh, um zu behaupten, dass sich die Tabelle bereits gefestigt hat. Der Großteil der 18 Mannschaften liegt weiterhin relativ dicht beieinander, sodass ein einziges Ergebnis die Konstellation der Liga schon wieder verändern kann.

Im kommenden Mai könnte die Lage ganz anders aussehen, aber man sollte sich nicht wundern, wenn die ersten vier Spieltage für manche als Indikator für die weitere Entwicklung dienen:

Bundesliga-Tabelle: 2026/27 und 2025/26 im Vergleich

Borussia Dortmund hat es als einziges Team geschafft, die ersten vier Spiele allesamt zu gewinnen. Im Vorjahr war das nur dem FC Bayern gelungen, der in dieser Saison jedoch schon früh patzte und gegen Schalke überraschend Punkte liegen ließ. Die Münchner haben – genau wie der SC Freiburg – zehn Punkte auf dem Konto.

Während die eine Borussia alle Spiele gewinnen konnte, hat die andere Borussia (die aus Mönchengladbach) alle Spiele verloren. Daneben ist Union Berlin (ein Punkt) das einzige Team, das noch nicht gewonnen hat. Während die Eisernen somit ganze fünf Punkte weniger eingefahren haben als in der Vorsaison, ist bei der Fohlenelf kein großer Unterschied auszumachen: Mit zwei Punkten waren die Fohlen auch 2025/26 mies gestartet, weshalb es damals wie heute einen frühen Trainerwechsel gab.

Team

Punkte

Punkte-
differenz

Positions-
differenz

1.) BVB

12

+2

+1

2.) Bayern

10

-2

-1

3.) Freiburg

10

+4

+4

4.) Augsburg

7

+4

+12

5.) Leverkusen

7

+2

+6

6.) Mainz

7

+3

+7

7.) Elversberg

7

-

-

8.) Werder

7

+3

+6

9.) Leipzig

6

-3

-6

10.) Frankfurt

5

-1

-4

11.) Schalke

5

-

-

12.) Paderborn

4

-

-

13.) Köln

4

-3

-9

14.) Hoffenheim

3

-3

-5

15.) Stuttgart

3

-3

-7

16.) HSV

3

-1

-1

17.) Union

1

-5

-7

18.) Gladbach

0

-2

-1

Die größte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr haben der SC Freiburg und FC Augsburg hingelegt, die zum Start jeweils vier Punkte mehr einfahren konnten. Für den FCA hat diese Ausbeute zur Folge, dass er nun zwölf Plätze (!) weiter oben steht; die Breisgauer konnten sich immerhin um vier Plätze verbessern.

Auch Mainz 05 und Werder Bremen haben einen besseren Start erwischt und nun drei Punkte mehr eingefahren. Gerade beim SVW hatte man das nicht unbedingt kommen sehen, da der Sommer doch holprig verlief und es auch noch einige Verletzungen zu beklagen gab. Hut ab vor Daniel Thioune und seinem Team.

Der größte Verlierer ist Union Berlin, doch auch andere (große) Klubs kamen 2026/27 nicht wie gewünscht aus den Startlöchern: Mit RB Leipzig, dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim haben drei der letztjährigen Top-5-Klubs jeweils drei Punkte weniger auf dem Konto; selbiges gilt für den 1. FC Köln, der im Vorjahr unter Ex-Trainer Lukas Kwasniok überraschend gut gestartet war, im weiteren Verlauf dann aber immer weiter nachgelassen hat.


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