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Wackelkandidaten & mögliche Grönbaek-Überraschung: Polzin gibt HSV-Personalupdate

Vor dem Bundesliga-Spiel des Hamburger SV gegen den VfB Stuttgart entscheidet sich bei drei Profis kurzfristig, ob sie zur Verfügung stehen.
VonThomas Wygold
HSV-Trainer Merlin Polzin
HSV-Trainer Merlin Polzin | Alex Grimm/GettyImages

Der Hamburger SV muss vor dem Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr) weiter mit einigen personellen Fragezeichen umgehen. Während Nicolai Remberg (Kreuzbandriss), Patson Daka (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Mario Vuskovic (Dopingsperre) definitiv nicht zur Verfügung stehen, ist die Lage bei drei anderen Spielern noch offen, zu denen etwas überraschend auch schon wieder der zu Saisonbeginn stark aufspielende Albert Grönbaek zählt.

"Rambo steht bekanntermaßen nicht zur Verfügung und fehlt in den nächsten Monaten. Pato fällt weiter aus, er befindet sich weiterhin im Reha-Prozess. Mario steht uns nicht zur Verfügung", erklärte Trainer Merlin Polzin vor der Partie. Bei Bakery Jatta, Albert Sambi Lokonga und Albert Grönbaek soll dagegen erst kurzfristig eine Entscheidung fallen.

Fehlte zuletzt verletzt: Albert Grönbaek
Fehlte zuletzt verletzt: Albert Grönbaek | picture alliance/GettyImages

"Baka, Sambi und Albert haben teilweise mit der Mannschaft trainiert, sind teilweise aber auch noch im Reha-Prozess. Da müssen wir die letzten Tests abwarten, ob es am Wochenende für den Kader reicht", sagte Polzin.

Polzin bei Grönbaek "zuversichtlich"

Speziell bei Grönbaek zeigte sich Polzin sogar durchaus optimistisch. Der Däne wurde nach seiner auf Länderspielreise mit Dänemark erlittenen Oberschenkelverletzung (Muskelfaserriss) eigentlich erst nach dem Stuttgart-Spiel zurückerwartet, machte zuletzt aber große Fortschritte. "Er konnte sein Pensum nach und nach steigern. Es sieht so aus, dass er eine ernsthafte Option für den Kader ist, da lief das Training erfreulicherweise richtig gut", sagte Polzin.

Eine endgültige Zusage wollte der Trainer dennoch nicht geben. "Aber da warten wir auch morgen nochmal das letzte Training ab, um eine verlässliche Entscheidung zu treffen", erklärte Polzin: "Wir stellen bei Albert aber fest, dass er sehr viel Energie hat, die er der Mannschaft gibt. Die Freude, für den HSV spielen zu dürfen, spürt man bei ihm."

Bei Lokonga könnte es eine "Punktlandung" werden

Besondere Vorsicht ist beim HSV weiterhin bei Lokonga angesagt. "Bei Sambi war es so, dass er vor seiner Zeit beim HSV mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatte. Wir haben dann einen sehr guten Mittelweg gefunden zwischen dem, was er spürt und wie wir trainieren", erklärte Polzin den Umgang mit seinem Mittelfeldspieler.

Albert Sambi Lokonga droht auszufallen
Albert Sambi Lokonga droht auszufallen | Christof Koepsel/GettyImages

Nach dem jüngsten Spiel in Hoffenheim habe Lokonga eine Reaktion gespürt. "Da wollen wir natürlich sehr vorsichtig sein, um kein unnötiges Risiko einzugehen", sagte Polzin. Die Entwicklung sei anschließend aber positiv verlaufen. "Die Tests waren aber so, dass wir das Ganze nach und nach steigern konnten. Am Ende soll er aber zu hundert Prozent das Gefühl haben, dass er der Mannschaft helfen und befreit aufspielen kann." Ob es für Samstag reicht, werde laut Polzin eine "Punktlandung".

Amoako als mögliche Remberg-Alternative?

Sicher fehlen wird dagegen Remberg. Der HSV-Kapitän ist nach seiner schweren Knieverletzung für die kommenden Monate raus und hinterlässt im Zentrum eine große Lücke. "Rambo ist nicht 1:1 zu ersetzen", betonte Polzin. Der HSV wolle sein Spiel deshalb in Teilen anders gestalten.

Kofi Amoako im Spiel gegen die TSG Hoffenheim
Kofi Amoako im Spiel gegen die TSG Hoffenheim | picture alliance/GettyImages

Ein möglicher Vertreter ist Kofi Amoako, der damit zu seinem Bundesliga-Startelfdebüt kommen könnte. Der Youngster komme für die Position "infrage", so Polzin. Amoako habe zuletzt gezeigt, "dass er es will". Festgelegt hat sich der HSV-Coach allerdings noch nicht, auch andere Spieler seien Kandidaten für die Remberg-Rolle.


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