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VfB-Verteidiger wäre im Sommer fast beim HSV gelandet – Bericht

Die Rothosen waren spät im Sommer noch auf Verteidiger-Suche und wurden beinahe beim kommenden Bundesliga-Gegner fündig. Woran der Deal doch noch scheiterte.
VonSimon Zimmermann
Ameen Al-Dakhil hatte wohl auf einen HSV-Wechsel gehofft
Ameen Al-Dakhil hatte wohl auf einen HSV-Wechsel gehofft | Sona Maleterova/GettyImages

Am Samstagnachmittag empfangen die Rothosen im Volkspark den VfB Stuttgart (15:30 Uhr). Beide Teams gehen mit sechs Punkten ins Duell der Tabellennachbarn (12. vs. 11.).

Bei den Schwaben wird Ameen Al-Dakhil dann erneut fehlen. Der Innenverteidiger fiel schon in den vergangenen beiden Spielen mit Knieproblemen aus. Ein gewohntes Bild in Bad Cannstatt: Seit der Verpflichtung des ehemaligen belgischen Nationalspielers im Sommer 2024 für neun Millionen Euro vom FC Burnley hat der 24-Jährige erst 21 Pflichtspiele für die Stuttgarter absolvieren können.

Weil zudem die Konkurrenz in der VfB-Defensive groß ist, war ein Abschied von Al-Dakhil im vergangenen Sommer durchaus ein ernstes Thema.

VfB und HSV "diskutierten intensiv" über Al-Dakhil-Leihe

Hier spannt sich der Bogen laut Bild zum kommenden Gegner. Der HSV war zum Saisonstart durchaus noch auf der Suche nach einer weiteren Abwehr-Verstärkung und soll dabei Al-Dakhil als Kandidaten ausgemacht haben. Kurz vor dem Deadline Day habe es der Bild zufolge intensive Diskussionen zwischen Spieler, HSV und VfB über einen möglichen Leih-Deal gegeben. Die Hamburger Verantwortlichen haben sich am Ende aber gegen einen Transfer entschieden.

Elfadli blockte Transfer

Daniel Elfadli (r.) spielt jetzt beim LASK
Daniel Elfadli (r.) spielt jetzt beim LASK | Christian Kaspar-Bartke/GettyImages

Heißt wohl auch, dass Al-Dakhil und der VfB durchaus bereit gewesen wären für diesen Schritt. Aus HSV-Sicht blockierte aber wohl die Situation von Daniel Elfadli eine Verpflichtung. Der 29-Jährige war beim HSV klarer Verkaufskandidat, bis zum Deadline Day in Deutschland wechselte er aber nicht mehr.

Erst einen Tag danach ging es für Elfadli dann doch noch weg vom Volkspark nach Österreich zum Linzer ASK, wo das Transferfenster noch länger geöffnet war.

Beim HSV musste man so mit dem vorhandenen Personal zurechtkommen und baut zusätzlich auf die Rückkehr von Mario Vuskovic nach Ablauf seiner Dopingsperre. Zuletzt gelang das mit zwei Siegen gegen Köln und Hoffenheim erfolgreich.

Und die erneute Verletzung bei Al-Dakhil zeigt, dass der Belgier trotz seines Potenzials eher keine Soforthilfe gewesen wäre.


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