Es stand Spektakel drauf, es steckte Spektakel drin! Das Duell Paris Saint-Germain gergen FC Barcelona war im Vorfeld des dritten Champions-League-Spieltags mit großer Spannung erwartet worden. Der Tabellenerste empfing den Tabellenzweiten. Der Titelverteidiger empfing als einer der absoluten Titelfavoriten einen seiner schärfsten Konkurrenten um den Henkelpott.
Und die Stars auf dem Platz im Prinzenpark lieferten. Am Ende stand ein spektakuläres 4:2 für die Hausherren, die damit an der Tabllenspitze bleiben. Barça musste dagegen vor dem Clasico gegen Real Madrid kommenden Sonntag (21 Uhr) erstmals in dieser Saison Federn lassen.
PSG 4-2 Barça: Die Highlights im Video
Trainer Hansi Flick sprach im Anschluss von einem guten Test für seine Mannschaft. Die Pleite begründete er mit zu vielen Fehlern, insbesondere im eigenen Ballbesitz. Der deutsche Barça-Coach habe aber auch viel Gutes gesehen.
Vier Verletzungen trüben Spiel
Die Verletzungen auf beiden Seiten gehörten sicher nicht dazu und trübten das tolle Fußballspiel. Auf Seiten der Blaugrana musste Spielmacher Dani Olmo schon nach knapp einer halben Stunde verletzt ausgewechselt werden. Beim Ex-Leipziger sah es nach einer Blessur am Sprunggelenk aus. Noch völlig offen, ob er gegen den Erzrivalen am Sonntag auflaufen kann.
Noch schlimmer erwischte es PSG. Schon nach 20 Minuten musste Ousmane Dembélé verletzt raus. Nach knapp einer Stunde erwischte es Abwehrchef Marquinhos. Beide erlitten wohl Oberschenkelverletzungen.
Kreuzbandriss bei Kvaratskhelia befürchtet
Die größten Sorgen machen muss man sich aber über Flügelstürmer Khvicha Kvaratskhelia. Der Georgier musste ebenfalls nach rund 60 Minuten raus und könnte sich schwerer verletzt haben. Als "Kvaradona" zu Boden ging, fasste er sich direkt ans Knie und konnte den Platz nicht eigenständig verlassen. Laut L'Equipe gibt es die Sorge, dass sich der 25-Jährige einen Kreuzbandriss zugezogen hat.
Diese Schock-Diagnose sei sogar das Ergebnis erster Untersuchungen. Weitere sollen jedoch am heutigen Mittwoch folgen, um endgültige Gewissheit zu haben. Die Situation sei deshalb "sehr angespannt".

Bleibt zu hoffen, dass sich die erste Diagnose nicht bestätigt. Andernfalls dürfte Kvaratskhelias Saison gelaufen sein. Trotz der gut und breit besetzten PSG-Offensive wäre das natürlich ein ganz herber Schlag für den Titelverteidiger.
