Mit seinen Nominierungen für die anstehenden Länderspiele in der Nations League hat Jürgen Klopp für Aufsehen gesorgt. Im 44-köpfigen Aufgebot fanden sich zahlreiche Überraschungen, wie zum Beispiel die Spieler Felix Keidel, Bambasé Conté und Yannik Engelhardt.
Auch Nicolo Tresoldi, Dzenan Pejcinovic und Paris Brunner hatten möglicherweise auf eine Nominierung gehofft. Das junge Offensivtrio steht allerdings "nur" im Aufgebot der deutschen U21-Auswahl. Während bei Tresoldi noch offen ist, für welches Land er künftig auflaufen möchte, muss der DFB wohl auch bei Brunner aufpassen.
DR Kongo buhlt schon länger um Brunner
Denn wie es aussieht, könnte der 20-Jährige auch für die DR Kongo auflaufen. Wie der kicker berichtet, buhlt der kongolesische Verband bereits seit Monaten um ihn. Der gebürtige Dortmunder sei derweil nicht abgeneigt, für das Heimatland seiner Mutter zu spielen.
Währenddessen blüht Brunner bei der AS Monaco gerade voll auf. Einige Experten trauen ihm deshalb sogar schon jetzt eine Chance im A-Nationalteam zu. In der noch jungen Saison hat er für die Monegassen nach sieben Pflichtspielen bereits stolze sechs Tore erzielt. Zunächst wird es nun aber zu seinem Debüt in der U21 kommen, obwohl Brunners Leistungen auch Klopp nicht verborgen geblieben sind.
Klopp lobt Brunner - bekam aber seinen Skandal-Jubel mit
"Ich habe nicht mit ihm gesprochen, aber ich kenne Paris – und Hannes Wolf, der bei uns im Trainerteam ist, ist ein großer Befürworter", äußerte sich Klopp über den Youngster. Allerdings registrierte auch der neue Bundestrainer, dass Brunner mit einer 'Kopf-ab'-Geste bei seinem Jubel in Straßburg (1:1) zuletzt auch für Negativschlagzeilen sorgte. "Er hat das ganz toll gemacht bis hierhin ... das Fußballerische", ergänzte Klopp.
Dennoch dürfte sich der DFB zeitnah darum bemühen, Brunner von einer Zukunft im deutschen Nationalteam zu überzeugen. Andernfalls droht er, nach Kenan Yildiz, Can Uzun (beide Türkei), Paul Wanner (Österreich) und Ibrahim Maza (Algerien) das nächste Toptalent zu werden, das sich für eine andere Nation entscheidet.
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