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Unterirdischer Schalke-Auftritt: Jetzt schlägt Karaman Alarm

Schalke hat am Samstag die erste Heimniederlage der Saison kassiert. Nun hat Kenan Karaman eine klare Ansage gemacht.
VonTim Pflieger
Kenan Karaman hat scharfe Kritik an sein Team geäußert.
Kenan Karaman hat scharfe Kritik an sein Team geäußert. | Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages

Beim FC Schalke 04 ging im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 einmal mehr in dieser Saison in der Offensive nicht viel zusammen. Wahrscheinlich war es sogar die schwächste Saisonleistung der Königsblauen, die sich den Rheinhessen mit 0:1 geschlagen geben mussten.

Schalke-Kapitän Kenan Karaman fand nach der verdienten Pleite deutliche Worte: "Das war unser schlechtestes Spiel bis jetzt. Unser Zweikampfverhalten war unterirdisch." Immer wieder brachen die Mainzer mit schnellen Umschaltbewegungen über Sheraldo Becker in die gefährliche Zone durch und kamen zu aussichtsreichen Abschlüssen.

Zehn Schalke-Flops und Karius

Schalke darf sich fast ausschließlich beim wieder einmal überragenden Schlussmann Loris Karius bedanken, dass Mainz nicht noch höher gewonnen hat. Dementsprechend nahm Karaman den Keeper bei seiner schonungslosen Kritik ans Team raus: "Zur Halbzeit hätte man alle bis auf Loris auswechseln können."

Trainer Miron Muslic bekam von der knallharten Abrechnung des Spielführers auch mit. "Das ist eine klare Analyse, aber auch eine ehrliche", schätzte der 44-Jährige Karaman für seine Worte.

Die Schalker Offensiv-Flaute

Bislang konnte Schalke nach sechs Spieltagen lediglich vier Treffer erzielen - das ist der aktuelle Tiefstwert in der Bundesliga, noch hinter dem SC Paderborn und Union Berlin (je fünf). Gegen Mainz brauchte es ganze 74 Minuten, bis der erste Schuss auf das gegnerische Gehäuse abgefeuert wurde und Alexander Schwolow zwischen den Pfosten etwas zu tun bekam.

Auch Altmeister Edin Dzeko durfte mal wieder von Beginn an ran, doch bekam keine Gelegenheit, seine Kaltschnäuzigkeit unter Beweis zu stellen. "Wir müssen Edin natürlich auch einsetzen", nahm Karaman die weiteren Offensivspieler, sich eingeschlossen, in die Pflicht: "Sonst kann er auch nicht viel machen."

Am nächsten Wochenende geht es für Königsblau ins Rhein-Energie-Stadion zum 1. FC Köln. Dort steht am Samstag um 15.30 Uhr ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel im Kampf um den Nicht-Abstieg an.


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