Arthur Theate spielte zwar nur zwei Jahre lang für Eintracht Frankfurt, doch der Abschied in diesem Sommer ist dem Innenverteidiger scheinbar alles andere als leichtgefallen. War der Belgier in der vergangenen Saison noch klarer, wenn auch nicht gänzlich unumstrittener Stammspieler der Hessen, wurde er in diesem Sommer frühzeitig von Trainer Adi Hütter aussortiert.
"Ich konzentriere mich auf die Spieler, mit denen ich plane", sagte Hütter bezogen auf die Nicht-Berücksichtigung von Theate, ehe der Spieler zum FC Bologna zurückkehrte. Am 30. August, also kurz vor Ende des Sommertransferfensters, konnte sich die Eintracht mit dem Klub aus der Serie A auf eine Leihe bis Saisonende einigen.
Mit seinen Abschiedsworten ließ Theate daraufhin tief blicken. "Das ist kein leichter Abschied, vor allem, weil ich diese Entscheidung nicht selbst getroffen habe", schrieb er via Instagram. Zwar sei es "kein Aufwiedersehen für immer", doch ob der 26-Jährige überhaupt noch einmal im Trikot mit dem Adler auf der Brust auflaufen wird, ist trotz seines Vertrags bis 2029 völlig offen. Der FC Bologna, für den Theate bereits in der Saison 2021/22 auflief, hat sich eine Kaufoption gesichert. Diese soll bei 15 Millionen Euro liegen.
Theate in Bologna sofort gesetzt, aber noch sieglos
Ob die Italiener diese ziehen, ist zwar noch offen. Zumindest, was die Einsatzzeiten angeht, läuft die Rückkehr für Theate bislang aber nach Plan: Seit dem 3. Spieltag gegen Sassuolo verpasste der Abwehrspieler keine einzige Minute. Nach drei Einsätzen wartet Theate aber noch auf seinen ersten Sieg für Bologna. Zwischen zwei Unentschieden gab es eine 0:1-Niederlage bei der SSC Neapel.
Nachdem Theate trotz der schwachen Vorsaison auch bei der WM mit von der Partie war, wurde er auch nun wieder für die belgische Nationalmannschaft nominiert. Beim 2:0-Sieg in der Nations League gegen Italien saß Theate aber 90 Minuten lang auf der Bank. Schon am Montagabend gibt es beim Kracher gegen Frankreich die nächste Gelegenheit auf sein 37. Länderspiel.
