Beim FC Bayern München bahnt sich auf der wichtigsten Position des Vereins ein historischer Epochenwechsel an.
Kapitän Manuel Neuer deutete zuletzt bereits an, dass es ganz stark danach aussehe, dass er seine glorreiche Karriere im kommenden Sommer endgültig beendet. Auch bei Ersatzmann Sven Ulreich deutet alles auf ein zeitgleiches Karriereende hin. Die Bayern-Bosse müssen sich im Tor also komplett neu aufstellen.
Bayerns Plan mit Jonas Urbig
Die künftige Rollenverteilung an der Isar ist dabei längst vorgezeichnet. Jonas Urbig, der im Winter 2025 vom 1. FC Köln verpflichtet wurde, soll das schwere Erbe antreten und zur neuen Nummer eins aufgebaut werden.
Damit der Youngster diesen Druck nicht alleine schultern muss, sucht der Rekordmeister nach einem verlässlichen, erfahrenen Backup. Wie die Bild-Reporter Christian Falk und Heiko Niedderer im Podcast 'Bayern Insider' berichten, nutzt der FCB die aktuelle Länderspielpause für intensive interne Gespräche.
Dahmen passt perfekt ins Ulreich-Profil
Ganz oben auf dem Münchner Wunschzettel steht demnach Finn Dahmen vom FC Augsburg. Der Schlussmann, der aktuell im DFB-Kader von Jürgen Klopp weilt, passt wie die Faust aufs Auge in das gesuchte Anforderungsprofil.
Er erinnert an den Transfer von Sven Ulreich im Jahr 2015: Dahmen bringt reichlich Bundesliga-Erfahrung mit, steht im besten Torwart-Alter und wäre im Sommer 2027 ablösefrei zu haben. Gespräche mit dem Spieler gab es zwar noch nicht. An der Säbener Straße hält man es jedoch für sehr gut denkbar, dass Dahmen seinen Stammplatz in Augsburg für einen Bayern-Vertrag aufgibt.
Brisante Schwäbe-Vergangenheit mit Urbig

Ein weiterer Name, der intern diskutiert wird, ist Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln. Der Kapitän der Geißböcke besitzt viel Routine, steht im internen Ranking der Bayern aber hinter Dahmen.
Zudem birgt die Personalie Schwäbe ordentlich Zündstoff: Aus Kölner Zeiten gilt sein Verhältnis zu Urbig als extrem angespannt, nachdem Urbig damals vorübergehend zur Nummer eins befördert worden war.
Ob sich Schwäbe nun freiwillig als Vertreter hinter Urbig einreihen würde, gilt als fraglich. Die Tendenz an der Säbener Straße ist deshalb eindeutig: Finn Dahmen ist aktuell der heißeste Kandidat für die Neuer-Nachfolge im Bayern-Kader.
