Nach der XXL-Länderspielpause geht es an diesem Wochenende endlich wieder mit der Bundesliga los. Und dabei kommt es am Freitag direkt zu einem echten Top-Spiel. Der Tabellenführer Borussia Dortmund trifft auf eines der Überraschungsteams der bisherigen Saison, Werder Bremen.
Die Sorgenfalten dürften bei den schwarz-gelben Fans dabei dennoch etwas tief sein, schließlich verletzte sich Abwehrchef Nico Schlotterbeck beim DFB-Team am Außenband im rechten Sprunggelenk.
Wie steht es um Schlotterbeck?
Doch auf der Pressekonferenz vor dem Spiel machte Trainer Niko Kovac jetzt plötzlich Hoffnung auf ein Blitz-Comeback des 26-Jährigen. "Schlotti hat individuell gearbeitet. Der Plan wäre, dass er morgen (Donnerstag, Anm. d. Red.) mittrainiert. Und dann werden wir sehen, ob er einsatzbereit ist oder nicht", erklärte Kovac.
Zweifelsohne wäre ein schnelles Comeback von Schlotterbeck für den BVB enorm wichtig. Zwar machen Waldemar Anton und Joane Gadou bislang auch einen guten Job, doch für Kovacs Dreierkette ist Schlotterbeck essenziell.
Einsatz von Ryerson offen
Während es beim Innenverteidiger also nach einem möglichen Comeback aussieht, sieht die Lage bei Julian Ryerson weit weniger gut aus. Der Außenverteidiger hatte sich bei der norwegischen Nationalmannschaft verletzt, weshalb auch hinter seinem Einsatz gegen Werder ein Fragezeichen steht.
Kovac ließ auch bei Ryerson einen Einsatz offen: "Bei Julian wissen wir auch noch nicht genau, ob es für das Wochenende reicht". Dabei ließ es sich Kovac nicht nehmen, das neue System mit einer großen Länderspielpause zu kritisieren.
"Es ist schon so, dass diese Pause, diese vier Spiele für mich definitiv zu viel waren. Du hast die Notwendigkeit, zu punkten. Das alte System hat mir persönlich besser gefallen. Es geht nicht um uns, es geht darum, dass die Jungs eine ganz andere Belastung haben, eine ganz andere Steuerung", erklärte der 54-Jährige.
