Seit Beginn dieser Saison befindet sich BVB-Stürmer Serhou Guirassy zwar wieder in guter Form, doch der Guineer wird im März bereits 31 Jahre alt. Noch dazu läuft sein Vertrag im Sommer 2028 aus, was zu einem Verkauf nach dieser Saison führen könnte. Daher sind die Dortmunder Verantwortlichen bestens beraten, sich so langsam nach einem neuen Stürmer für die Zukunft umzusehen.
Mit Malik Jakupovic haben die BVB-Bosse diesbezüglich wohl schon ihr Wunschziel ausgemacht, doch das 17-jährige Talent von Philadelphia Union scheint alles andere als leicht bekommen zu sein.
BVB bereits abgeblitzt: MLS-Klub fordert zweistellige Millionensumme
Wie Sky-Reporter Patrick Berger berichtet, haben die Schwarz-Gelben dem MLS-Klub im Sommer Angebote in Höhe von zwei bis drei Millionen Euro unterbreitet. Diese wurden jedoch umgehend abgelehnt. Stattdessen soll Philadelphia eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich fordern.
Immerhin scheinen die Forderungen den BVB bislang nicht abgeschreckt zu haben. Laut Berger beobachten die Dortmunder Scouts den gebürtigen US-Amerikaner, der auch einen bosnischen pass besitzt, weiterhin.
Auch Chelsea, Stuttgart und Salzburg sind dran
Neben der hohen Ablöse, die für Jakupovic fällig wäre, kommt auf die Borussia aber noch ein weiteres Problem zu. Denn die Leistungen des jungen Angreifers in der MLS und in der Nachwuchsliga MLS Next Pro scheinen auch anderen Klubs aufgefallen zu sein. Neben dem BVB sind offenbar auch der FC Chelsea, der VfB Stuttgart und RB Salzburg an Jakupovic dran. In der Vergangenheit gehörte angeblich auch Eintracht Frankfurt zur Riege der Interessenten.
Es bleibt abzuwarten, ob sich der BVB in einem möglichen Rennen um Jakupovic durchsetzen könnte. Die Forderungen von Philadelphia Union dürften angesichts seines gültigen Vertrags bis 2030 aber auch in den kommenden Wochen und Monaten nicht geringer werden.
