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Substanzlose Vorwürfe? Klopp gibt bei Kimmich-Kritik auf

Jürgen Klopp hält so gar nichts von der aufkommenden Kritik an seinen Kapitän.
VonTim Pflieger
Jürgen Klopp hat Klartext gesprochen.
Jürgen Klopp hat Klartext gesprochen. | Alexander Hassenstein/GettyImages

Joshua Kimmich ist nach zwei eher durchwachsenen Auftritten beim DFB-Team gegen die Niederlande (1:1) und vor allem gegen Griechenland (0:1) sehr schnell in die Kritik geraten. Noch lauter wurden die Stimmen dann, nachdem das Mittelfeld-Trio bestehend aus Aleksandar Pavlovic, Tom Bischof und Florian Wirtz gegen Serbien (2:0) wirklich überzeugt hat. Kritiker fragten sich, ob es Kimmich in der deutschen Zentrale überhaupt noch braucht.

Klopp lässt sich auf diese Debatte allerdings nicht ein und stellte auf erneute Nachfrage vor der anstehenden Partie in Thessaloniki unmissverständlich klar, dass Kimmich weiterhin als eine der Säulen im Team fungieren wird. "Ihr merkt ja, dass es extrem schwierig ist, nicht weil ich eine Geschichte klein halten will oder groß machen möchte oder so, sondern weil ihr einfach eine Geschichte machen wollt", kritisierte der deutsche Bundestrainer die Medien.

Klopp will sich auf kein Trio versteifen

Weiter erklärte Klopp, dass der Konkurrenzkampf äußerst wichtig ist: "Jetzt stellt euch vor, wir hätten in Deutschland genau drei Mittelfeldspieler. Genau drei. Warum soll dann nur ein Spieler immer spielen? Man muss ja auch gut drauf sein, um zu spielen." Zudem kommen noch Themen wie Belastungssteuerung und Anpassung an den Gegner hinzu. Sich auf eine feste Elf, oder in dieser Diskussion ein Mittelfeld-Trio zu versteifen, würde dem Team vermutlich nicht helfen.

Zumal die Qualitäten von Kimmich unumstritten sein sollten. Ex-Weltmeister Pierre Littbarski stellte sich zuletzt im Interview mit ran ebenfalls hinter den Strategen vom FC Bayern und hob seine hervorragenden Chipbälle hervor, die kein anderer Spieler beim DFB so perfekt an den Mann bringen könne.

Klopp schließt bei Kimmich-Debatte ab

Und auch Klopp möchte von den Zweifeln an Kimmich nichts mehr hören. Der Bundestrainer schloss das Thema mit einem leichten Lachen ab: "Ich habe keine Chance, die Frage so zu beantworten, dass ihr es nicht schafft, daraus trotzdem euer Ding zu machen. Also, ich gebe auf. Offiziell, jetzt schon. In dem Thema gebe ich jetzt auf. Macht, was ihr wollt."


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