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Statistiken lügen nicht: Wo Werder unter Thioune schon Bundesliga-Spitze ist

Unter Daniel Thioune zeigt der Trend bei Werder Bremen nach oben.
VonFabian Küpper
Applaus: Unter Daniel Thioune ist Werder Bremen auf dem aufsteigenden Ast
Applaus: Unter Daniel Thioune ist Werder Bremen auf dem aufsteigenden Ast | picture alliance/GettyImages

Die krachende 0:7-Niederlage im Testspiel gegen Twente Enschede passte so gar nicht zu den letzten Wochen bei Werder Bremen. Denn vor dieser Blamage gehörten die Grün-Weißen zu den positiven Überraschungen der Bundesliga.

Sieben Punkte aus den ersten vier Spielen sammelten die Bremer bereits, seit drei Partien sind sie zudem ungeschlagen, so eine Serie gab es am Osterdeich unter Daniel Thioune bislang noch nie. Ein Beweis für Werders Aufschwung liefern dabei auch die Statistiken.

Werders neue offensive Feuerkraft

Laut dem Datenerfassungsportal 'sportec solutions' gewinnt Werder bislang 53 Prozent seiner Zweikämpfe – und thront damit an der Spitze der Liga. Im Vergleich zu letztem Jahr gewinnt Bremen somit ganze vier Prozent mehr seiner direkten Duelle.

Doch nicht nur dort ist ein Aufwärtstrend zu sehen. Auch bei der Chancenverwertung gibt es endlich Verbesserung. In der letzten Saison machte Werder nur aus jeder 13. Chance ein Tor, in dieser Spielzeit zappelt der Ball schon nach jeder siebten Möglichkeit im Netz.

Das ist dabei auch ein großer Verdienst von Niclas Füllkrug, der bei Werder wieder zu seiner Form früherer Tage gefunden hat und zuletzt in drei Spielen in Folge traf.

Defensive noch nicht sattelfest

Doch die neue offensive Feuerkraft kommt zulasten einer löchrigeren Defensive daher. Werder lässt bislang mehr Torschüsse (14,3 statt 12,1) und Großchancen (1,5 statt 1,1) zu als noch in der letzten Saison und kassiert dementsprechend auch mehr Gegentore (2,0 statt 1,6).

Thioune hat also noch genug zu tun, das zeigte nicht zuletzt der Test gegen Enschede. Und dennoch: Der Weg bei Werder Bremen stimmt, jetzt bleibt es spannend zu beobachten, ob die Grün-Weißen, den positiven Trend bestätigen können.


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