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Sorgen um Abwehr-Säule? Werder teilt Pieper-Diagnose mit

Der Innenverteidiger gehört in Bremens Abwehr zur festen Größe. Nach seiner Auswechslung in Dortmund gibt es nun aber ein positives Update.
VonSimon Zimmermann
Amos Pieper musste in Dortmund angeschlagen ausgewechselt werden
Amos Pieper musste in Dortmund angeschlagen ausgewechselt werden | INA FASSBENDER/GettyImages

Trotz 0:2-Rückstand in Dortmund in der 85. Minute hat es Werder Bremen am vergangenen Freitag geschafft, noch einen Punkt mitzunehmen. Die Grünweißen blieben so im vierten Pflichtspiel in Serie ungeschlagen. Belohnt wurden die Werderaner mit acht Punkten und Platz sieben in der Bundesliga-Tabelle.

Die Aufholjagd nicht auf dem Platz miterleben konnte gegen den BVB Amos Pieper. Der Innenverteidiger musste bereits nach knapp 20 Minuten verletzt ausgwechselt werden. Immerhin: Schon nach Spielende zeigte sich SVW-Coach Daniel Thioune optimistisch, dass Pieper nicht lange ausfallen wird: "Er hatte Probleme mit der Gesäßmuskulatur und konnte nicht mehr sprinten. Jetzt ist erstmal ausgeschlossen, dass es ein struktureller Schaden ist."

MRT-Unterschuchung bestätigt Thioune bei Pieper

Am Dienstag folgte von Vereinsseite die endgültige Entwarnung. Eine MRT-Untersuchung habe "keine strukturelle Verletzung" ergeben, teilten die Bremer mit. Zum Trainingsstart in die neue Woche trainierte der Innenverteidiger dennoch nur individuell.

Gut möglich, dass es für den 28-Jährigen am Samstag im Heimspiel gegen Aufsteiger Paderborn für einen Einsatz reicht. Im bisherigen Saisonverlauf stand Pieper in allen sechs Pflichtspielen in der Startelf.

In Dortmund war er nach seiner Auswechslung von Oskar Wojcik vertreten worden. Der 23-jährige Pole konnte sich nahtlos einfügen. Sollte Pieper rechtzeitig für das Duell mit dem SCP fit werden, muss der Sommer-Neuzugang aber wohl zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen.

Lynen steigt ins Training ein

Senne Lynen könnte derweil doch schon für kommenden Samstag zur Kader-Option werden. Der Belgier hat am Dienstag zumindest wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren können. Nach langwierigen Beckenproblemen dürfte Werder beim Mittelfeldspieler aber kein zu großes Risiko eingehen und ihn behutsam aufbauen.

Auf Jens Stage, Justin Njinmah, Salim Musah (alle Muskelverletzung im Oberschenkel), Keke Topp (Kreuzbandriss), Skelly Alvero (Verletzung der Wadenmuskulatur), Felix Agu (Wadenverletzung) und Moussa Ndiaye (Leistenprobleme) muss Thioune weiterhin verzichten.


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