Nach der 0:6-Packung gegen RB Leipzig hat sich Eintracht Frankfurt gefangen. Die Hessen verloren zwar mit 0:1 gegen Borussia Dortmund, gewannen allerdings die Partien gegen den 1. FC Köln und den Hamburger SV und brachten das Eintracht-Boot somit wieder in etwas ruhigere Fahrwasser.
Passenderweise geht es nach dem Pokalsieg gegen die Hanseaten an diesem Wochenende erneut gegen Rothosen – dieses Mal allerdings zuhause. Frankfurt wird dabei erneut auf eine gute Performance von einem Spieler hoffen, der im Sommer eigentlich gehen sollte. Fares Chaibi.
Hütter schwärmt – und motiviert
Der Algerier überzeugte gegen den HSV mit einer Torvorlage und machte auch gegen Köln und Dortmund positiv auf sich aufmerksam, auch wenn er dort ohne Scorerpunkt blieb. Für Trainer Adi Hütter kommt der Aufschwung des Algeriers nicht überraschend.
"Er ist ein sehr fleißiger Spieler, hat meiner Meinung nach auch viel Qualität. Auch wenn ich jetzt seine Mentalität und seine Körpersprache im Vergleich zu vorher sehe, gefällt mir das schon viel besser. Ich habe mit ihm ein langes Gespräch gehabt", erklärte Hütter.
Dies sei aus verschiedenen Gründen nötig gewesen, wie Hütter betonte: "Er hatte unter der Woche teilweise Trainings dabei, wo er ein bisschen fahrig war, das war mir zu wenig. Ich habe gesagt, wenn du den nächsten Schritt machen willst, musst du beginnen, jeden Tag gut zu trainieren. Das macht er jetzt schon seit Wochen. Dementsprechend sind auch seine Leistungen. Ich bin sehr zufrieden momentan mit ihm."
Chaibi erneut in der Startelf?
Ob der 23-Jährige am Ende gegen die Rothosen aber trotz seiner ansteigenden Form in der Startelf stehen wird, ließ Hütter allerdings offen. In der Offensive hat Frankfurt viele Optionen, zudem kann es sein, dass er im "Rematch" mit dem HSV wieder auf eine Doppelspitze setzen wird.
In diesem Fall müsste dann einer aus dem Trio Can Uzun, Ritsu Doan oder eben Chaibi aus der Startelf weichen. Doch klar ist auch: Selbst wenn Chaibi von der Bank kommt, ist er in der aktuellen Form immer in der Lage, das Spiel im Zweifel noch zu drehen – oder endgültig den Deckel drauf zu machen.
