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Schlotterbeck-Schock: So schlimm hat es den Abwehrstar erwischt

Der BVB-Verteidiger hatte sich am Mittwoch im DFB-Training verletzt und muss von der Nationalmannschaft abreisen.
VonJan Kupitz
Nico Schlotterbeck hat sich verletzt
Nico Schlotterbeck hat sich verletzt | Alexander Hassenstein/GettyImages

Nico Schlotterbeck war einer der Spieler, die in beiden Kadern beim Klopp-Start vertreten waren. Nach seinem Startelf-Einsatz in der Niederlande (1:1) erhielt der BVB-Verteidiger gegen Griechenland (0:1) eine Pause. Am Donnerstagabend gegen Serbien war der 26-Jährige wieder in der Startelf erwartet worden. Womöglich sogar als Kapitän des DFB-Teams, weil Joshua Kimmich als Teil des ersten Aufgebots abgereist ist.

Doch statt mit Binde am Arm Deutschland in der Allianz Arena auf den Platz zu führen, muss Schlotterbeck vom Nationalteam abreisen. Das bestätigte der DFB mit einer Mitteilung am Mittwochnachmittag.

"Nico hat sich heute im Abschlusstraining eine Außenbandverletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen und fällt somit für die beiden anstehenden Länderspiele gegen Serbien und Griechenland aus", so der Verband. Über die Schwere der Verletzung und eine Ausfallzeit wurden keine Angaben gemacht.

Schlotterbeck war am Tag vor Deutschlands Partie gegen Serbien (20:45 Uhr) bei einem eigentlich harmlosen Aufwärmspiel plötzlich zu Boden gegangen. Der BVB-Star schlug sofort die Hände vors Gesicht, seine Teamkollegen und die medizinisch Verantwortlichen eilten herbei, um ihm Unterstützung zu spenden.

Auch BVB muss um Schlotterbeck zittern

Betroffen war offensichtlich das rechte Sprunggelenk. Der Innenverteidiger musste die Einheit sofort abbrechen, es folgte eine MRT-Untersuchung. Er soll nun in Dortmund weiter behandelt werden.

Gegen Serbien und kommenden Sonntag in Griechenland wird Klopp auf den Linksfuß verzichten müssen. Und auch ein Einsatz für den BVB nach der Länderspielpause gegen Werder Bremen (9. Oktober) ist laut Bild in Gefahr.

Glück im Unglück: Keine OP bei Schlotterbeck nötig

Für Schlotterbeck ist die Verletzung der nächste bittere Nackenschlag nach zuvor schon schweren Monaten. Der 26-Jährige hatte sich bei der WM einen Innenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen und konnte erst Ende September sein Comeback feiern. Im vergangenen Jahr war der Dortmunder zudem wegen eines Meniskusrisses im Knie ebenfalls monatelang ausgefallen.

Immerhin: Wie die Bild weiter berichtet, hat es ihn dieses Mal nicht ganz so schwer erwischt. Eine Operation sei nicht nötig. Wie lange Schlotterbeck genau ausfallen wird, ist aber noch nicht bekannt.

Bei der Verletzung wird es sich entweder um eine starke Überdehnung der Außenbänder oder um einen Bänderriss handeln.


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