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Saisonstart, Thioune, Füllkrug: Werder-Shootingstar Chuki spricht Klartext

Werder-Neuzugang Chuki Stand der Presse am Mittwoch Rede und Antwort.
VonFabian Küpper
Chuki hat sich in der Startelf festgespielt
Chuki hat sich in der Startelf festgespielt | DeFodi Images/GettyImages

Werder Bremen gehört bislang zu den positiven Überraschungen der noch jungen Saison. Die Norddeutschen sind seit vier Spielen ungeschlagen und stehen mit acht Punkten aktuell auf einem starken siebten Tabellenplatz.

Einen großen Anteil daran hat auch Sommer-Neuzugang Chuki. Der Spanier, der von Real Valladolid nach Bremen kam, stand bislang in jedem Spiel in der Startelf und sammelte zwei Torvorlagen. Dabei glaubte der 22-Jährige selbst nicht, dass er so schnell in Bremen Fuß fasst.

Chuki schwärmt von Thioune

"Ich habe natürlich gedacht, dass ich mehr Zeit brauchen würde, um mich einzufinden, aber es ging sehr schnell, und ich bin sehr zufrieden, dass ich jetzt so viel spielen kann", erklärte der Spanier in einer Medienrunde am Mittwoch.

"Er hat mir von Anfang an sehr viel Vertrauen entgegengebracht. Vom ersten Tag an habe ich gemerkt, dass er auf mich zählt, und dafür bin ich ihm sehr dankbar."
Chuki über Daniel Thioune

In diesem Zusammenhang findet er auch sehr viele lobende Worte für Cheftrainer Daniel Thioune: "Er hat mir von Anfang an sehr viel Vertrauen entgegengebracht. Vom ersten Tag an habe ich gemerkt, dass er auf mich zählt, und dafür bin ich ihm sehr dankbar. Das führt dazu, dass es mir leichter fällt, mich weiterzuentwickeln und auf dem Feld der zu sein, der ich bin."

Dabei imponiert Chuki vor alle, wie akribisch sich Thioune auf den kommenden Gegner vorbereitet. "Er überlegt sich für jedes Spiel eine Taktik und gibt uns etwas Neues mit, je nachdem, ob wir offensiv oder defensiv spielen und ob wir zu Hause oder auswärts antreten."

Chukis großes Ziel

"Er ist der beste Mitspieler meiner Karriere bisher."
Chuki über Niclas Füllkrug

Die lobendsten Worte fand der Spanier allerdings für Niclas Füllkrug. "Er ist der beste Mitspieler meiner Karriere bisher", schwärmt Chuki und ergänzt: "Füllkrugs Mentalität färbt auf das Team ab. Dieses Umschalten, ob man nun gerade presst oder verteidigt – diese Einstellung hilft einem, sofort den Schalter umzulegen. Und das ist auf dem Platz wirklich eine große Hilfe."

Ein großes Ziel hat Chuki allerdings auch noch – und das möchte er so schnell wie möglich abhaken. "Es ist auf jeden Fall ein großer Wunsch von mir, mein erstes Bundesliga-Tor hier zu Hause in diesem Stadion zu schießen", erklärt er. Einige Möglichkeiten dazu gab es bereits, doch bisher ist das gegnerische Tor vernagelt. Ein Aspekt, der Chuki wurmt: "Ich bin selbstkritisch, wenn ich ein Tor nicht schieße, und habe darüber nachgedacht, woran es gelegen hat."

Aber auch hier gilt: Er hat noch viel Zeit, um sich diesen Traum zu erfüllen. Und wenn er so weiter spielt, wie bisher, dann dürfte er dieses Ziel auch eher früher als später erreichen.


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