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Frankfurt: Absage bei Krösche-Nachfolge – zwei neue Favoriten

Bei der Suche nach einem Nachfolger für Sportvorstand Markus Krösche ist der Wunschkandidat aus dem Rennen. Die SGE-Bosse haben bereits reagiert: Welche zwei Namen jetzt ganz oben auf der Frankfurter Liste stehen.
VonJan Kupitz
Frankfurt sucht einen Nachfolger für Markus Krösche
Frankfurt sucht einen Nachfolger für Markus Krösche | picture alliance/GettyImages

Eintracht Frankfurt muss bei der Suche nach einem Nachfolger für Markus Krösche umplanen! Wie Sky berichtet, ist die Verpflichtung von Wunschkandidat Christoph Spycher definitiv gescheitert. Die Entscheidung sei in den letzten Stunden getroffen worden.

Schon in der vergangenen Woche hatten Schweizer Medien berichtet, dass Spycher wohl bei seinem aktuellen Arbeitgeber BSC Young Boys bleiben werde. Deutsche Medien hatten die Angelegenheit offener betrachtet und von einer 50:50-Entscheidung gesprochen.

Nachdem Spycher sich Bedenkzeit erbeten hatte, ist nun klar: Er spielt "in den Überlegungen keine Rolle mehr" und wird folglich nicht nach Frankfurt wechseln.

Chatzialexiou und Schäfer nun die bevorzugten Kandidaten

Die SGE-Verantwortlichen sind auf dieses Szenario vorbereitet gewesen und haben bereits andere Kandidaten ausgemacht: Laut Sky-Angaben sind Marcel Schäfer und Joti Chatzialexiou nun die beiden führenden Namen, um Krösche zu ersetzen. Mit Chatzialexiou soll es sogar schon konkrete Gespräche gegeben haben!

Folgt Joti Chatzialexiou auf Markus Krösche?
Folgt Joti Chatzialexiou auf Markus Krösche? | Selim Sudheimer/GettyImages

Chatzialexiou ist seit Sommer 2024 als Sportvorstand des 1. FC Nürnberg tätig, hat aber eine große Verbundenheit zu Frankfurt: Nicht nur, dass er in der Mainmetropole geboren wurde. Chatzialexiou arbeitete auch schon als Jugendtrainer bei der Eintracht; zudem war er jahrelang für den DFB tätig und in dieser Funktion in Frankfurt ansässig.

Schäfer wiederum hat keine direkte Verbindung zu Frankfurt oder der Eintracht, verfügt dafür über mehr Expertise als Bundesliga-Manager. Vor seiner aktuellen Rolle als Sportvorstand von RB Leipzig war er beim VfL Wolfsburg in gleicher Rolle sowie als Sportdirektor aktiv. Seit 2018 übt Schäfer nun schon Aufgaben als Bundesliga-Manager aus, entsprechend verfügt er auch über ein großes Netzwerk.

Da sowohl Chatzialexiou als auch Schäfer noch gültige Verträge bei ihren Vereinen besitzen, wäre wohl eine Ablöse fällig, um sie nach Frankfurt zu lotsen. Das sollte aber kein allzu großes Problem darstellen, schließlich wird auch Krösche eine saftige Ablöse einbringen, sobald er bei einem neuen Klub anheuert. Die AC Mailand hält sich hartnäckig, wo Krösche neuer Head of Football werden soll.


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