Er hat es schon wieder getan. Beim 2:2 zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen traf Niclas Füllkrug zum vierten Mal in Folge und sicherte den Grün-Weißen durch seinen Treffer einen Punkt. Damit haben die Norddeutschen jetzt gute acht Punkte nach fünf Spielen gesammelt.
Damit widerlegten die Bremer eindrucksvoll die vielen Kritiker, die es vor der Saison gab – genauso wie Füllkrug selbst. Viel wurde über den 33-Jährigen berichtet, der in den letzten knapp zwei Jahren kaum ein Bein bei West Ham United und der AC Mailand auf den Boden brachte.
Zurück ins DFB-Team?
"Wenn mein Land mich braucht, dann bin ich für mein Land da."Niclas Füllkrug (Sky)
Doch bei Werder läuft es wieder wie am Schnürchen. Mit vier Toren führt er aktuell gemeinsam mit Michael Olise und fünf weiteren Spielern die Torschützenliste in der Bundesliga an und erzielte ganze 40 Prozent aller Werder-Tore bisher.
Rückt angesichts dieser Quoten jetzt auch ein DFB-Comeback wieder in den Bereich des Möglichen? Füllkrug selbst hielt sich dazu nach dem Spiel gegen den BVB bedeckt. "Da möchte ich nicht so gerne drüber reden. Wenn mein Land mich braucht, dann bin ich für mein Land da.", erklärte der Stürmer bei Sky.
Füllkrugs Konkurrenten schwächeln
Klar ist, dass kein anderer deutscher Stürmer aktuell die Quote von Füllkrug mitgehen kann. Deniz Undav ist im Formloch und laboriert obendrein an Achillessehenproblemen und Nick Woltemade ist bei Juventus Turin bislang ein Fremdkörper.
Der einzige, der momentan ebenfalls gut performt, ist Kai Havertz. Der 27-Jährige erzielte beim FC Arsenal in fünf Spielen schon zwei Tore und ist für das Spiel der Gunners enorm wichtig. Dennoch ist er nicht der klassische Neuner wie Füllkrug.
Jürgen Klopp dürfte bei den kommenden Spielen der Bremer jedenfalls genauer hinschauen, erst Recht, wenn Füllkrug seine Serie weiter ausbauen kann.
