Das Testspiel gegen den FC Kopenhagen konnte der Hamburger SV am Sonntag mit einem 2:0 gewinnen. Die zwei späten Treffer erzielten der eingewechselte Kofi Amoako und Nicolai Remberg.
Getrübt wurde der Test-Erfolg jedoch von Sorgen um Yussuf Poulsen. Kaum 20 Minuten waren gespielt, als der Angreifer verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste (90min berichtete). Bereits ein paar Minuten zuvor war sichtbar geworden, dass er Schmerzen hat und sich mit diesen auch zwischenzeitlich an der Seitenlinie meldete. Otto Stange wurde für ihn ins Spiel gebracht.
Poulsen gibt Entwarnung: Schmerzen, aber keine Verletzung beim Angreifer
Nach der Partie äußerte sich Poulsen dann zu seiner frühen Auswechslung und den Gründen dafür. "Ich habe einen Schlag auf die Wade bekommen, sie ist zugegangen. Es wird in zwei Tagen wieder gut sein", konnte er eine erste Entwarnung geben (via Bild). Der 32-jährige Angreifer weiter: "Wir wollten kein Risiko eingehen, dass es etwas Größeres wird. Das ist natürlich bitter. Ich hätte gerne ein paar Spielminuten mehr gehabt."
Beim zwischenzeitlichen Austausch an der Seitenlinie habe er Merlin Polzin bereits erklärt, dass er etwas spüre "und die Sprints nicht voll durchziehen" könne. "Ich konnte mich gut bewegen, aber nicht sprinten. In einem Spiel, in dem es um keine Punkte geht, macht es keinen Sinn, irgendetwas zu riskieren", befürwortete er seine trotzdem ärgerliche Auswechslung. Grundsätzlich sei er jedoch "nicht verletzt", sodass das bevorstehende Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim für ihn "kein Problem" darstellen sollte.
Für die Rothosen wäre das besonders wichtig. Während sich Terem Moffi mit Knieproblemen herumschlägt, wird Patson Daka wegen eines Muskelfaserrisses wohl erst wieder Anfang November zur Verfügung stehen. Entsprechend hätte ein Poulsen-Ausfall den personellen Engpass im Sturmzentrum dramatisch verschärft.
