Aleksandar Pavlovic hat sich mit Leistungen auf internationalem Top-Niveau bei Bayern München als Stammspieler etabliert. Mit erst 22 Jahren gehört er mittlerweile zu den unangefochtenen Leistungsträgern im Mittelfeld des Rekordmeisters. Das weckt zwangsläufig auch das Interesse anderer, möglicherweise noch zahlungskräftigerer Klubs der Weltspitze. Und tatsächlich kam es bereits zu lockenden Offerten - die Pavlovic jedoch offenbar überraschend klar zurückwies.
Wie der deutsche Nationalspieler selbst im Interview mit der Bild berichtete, sollten ihm im Sommer riesige Fußstapfen anvertraut werden. Demnach sei Manchester City auf der Suche nach einem Nachfolger für den zum FC Barcelona abgewanderten Welt- und Europameister Rodri an Pavlovic herangetreten sein. Doch Pavlovic entschied sich aus besonderen Gründen dagegen.
"Etwas Schöneres gibt es für mich nicht"
"Zunächst mal ist es eine Ehre, wenn ein Top-Klub wie City auf einen zukommt", erklärte Pavlovic: "Ich bin in München aufgewachsen, bin hier groß geworden und spiele schon immer beim FC Bayern. Meine Familie und meine Freunde wohnen hier, etwas Schöneres gibt es für mich nicht. Deswegen fiel mir die Entscheidung nicht schwer." Eine Begründung, die Musik in den Ohren der Bayern-Verantwortlichen sein dürfte.
Wie konkret das Interesse der Engländer war, zeigen weitere Details aus dem Bericht. Manchester City soll sich bereits im März ernsthaft nach Pavlovic erkundigt haben und nach Bild-Informationen bereit gewesen sein, rund 100 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler zu zahlen. Demnach wäre der Premier-League-Klub sogar offen dafür gewesen, mit dem FC Bayern noch über eine höhere Ablöse zu verhandeln.
Mit dem FCB soll das Triple her
Zu einem offiziellen Angebot kam es allerdings gar nicht erst, weil Pavlovic nach einigen Tagen Bedenkzeit klar signalisiert haben soll, dass ein Wechsel für ihn nicht infrage komme. Die Absage sorgte in Manchester dem Bericht zufolge für große Überraschung.
Pavlovic selbst sieht seine Entwicklung in München derweil noch längst nicht als abgeschlossen. Vergleiche mit Rodri empfindet er vielmehr als zusätzliche Motivation. "Natürlich ehrt es mich, wenn man mit so einem Spieler verglichen wird. Das nehme ich als Anreiz für mein Ziel: Ich will mich permanent weiter verbessern und in der Weltklasse etablieren", sagte er. Auch mit dem FC Bayern hat Pavlovic große Ziele: "Wir wollen alles gewinnen: die Champions League, den DFB-Pokal und die deutsche Meisterschaft."
