Der 1. FC Köln hat Rav Van den Berg im Sommer 2025 für stolze acht Millionen Euro vom FC Middlesborough verpflichtet. Die Domstädter erhofften sich, einen echten Transfer-Coup zu machen, der ihnen später ein Vielfaches der bezahlten Summe einbringt.
Doch mittlerweile erweist sich der 22-jährige Innenverteidiger als wahrer Flop-Einkauf. Zwar war Van den Berg in der letzten Saison zwischenzeitlich sogar gesetzt und machte seine Sache für sein Alter einigermaßen okay, jedoch spielt er seit dem Amtsantritt von René Wagner keine Rolle mehr. Zuletzt stand der Defensivspieler Anfang April gegen Eintracht Frankfurt auf dem Rasen.
In dieser Spielzeit blieb Van den Berg noch ohne einzige Einsatzminute, die letzten beiden Spiele reichte es nicht einmal mehr für einen Kaderplatz. "Es geht um Trainingsleistungen und Dinge, die wir jeden Tag beobachten. Rav weiß, an welchen Themen er arbeiten muss. Am Ende ist es ein Profisport, wir müssen den bestmöglichen Kader aussuchen", erklärte Wagner die Nicht-Berücksichtigung.
Verlässt Van den Berg den Effzeh zeitig?
Laut Informationen der BILD habe man in Köln schon im Sommer überlegt, Van den Berg zu verleihen. Womöglich war damals schon abzusehen, dass der Niederländer bei einem Verbleib nur sporadisch auf Spielzeit kommen wird. Das Boulevardblatt schreibt weiter, dass sich die Wege, auf welche Art und Weise auch immer, stattdessen im Winter trennen könnten.
Vor allem durch das hohe Preisschild scheinen die Erwartungen der Rheinländer an Van den Berg besonders groß zu sein. "Ein Spieler, der so viel kostet, sollte im besten Fall auch spielen", meinte Effzeh-Geschäftsführer Thomas Kessler, der seine Hoffnungen beim Innenverteidiger noch nicht aufgeben möchte: "Er wäre aber nicht der erste Spieler in der Geschichte des Fußballs, der erst im zweiten oder vielleicht im dritten Jahr tatsächlich den Sprung gemacht hat."
