Cristiano Ronaldo stand in den letzten Jahren nicht unbedingt nur wegen seiner Torjägerqualitäten in den Schlagzeilen. Immer wieder kam es um den Star-Stürmer zu Dramen. So auch zuletzt mit der portugiesischen Nationalmannschaft.
Es grenzte aus Sicht von Ronaldo schon fast an Majestätsbeleidigung, dass ihn Nationaltrainer Jorge Jesus beim 2:1-Sieg in der Nations League gegen Norwegen fast die komplette zweite Halbzeit aufwärmen ließ, ohne den 41-Jährigen letztlich einzuwechseln. Die Folge: Ronaldo reiste ohne Absprache aus dem Trainingscamp ab, woraufhin der Angreifer vom portugiesischen Verband zu einer 30-tägigen Sperre und einer Mini-Geldstrafe in Höhe von 255 Euro verdonnert wurde. Doch jetzt scheint wieder Frieden einzukehren.
Ronaldo wieder für Portugal nominiert?
Laut übereinstimmenden portugiesischen Medien soll Ronaldo für die kommenden Nations-League-Partien im November wieder im vorläufigen Kader von Jesus stehen. Portugal trifft in dem Wettbewerb auf Dänemark und Wales.
Wie das portugiesische Nachrichtenportal Observador berichtet, soll der portugiesische Verband Gespräche mit Ronaldo geführt haben, um die Fronten zu klären und wieder ein gemeinsames Miteinander zu ermöglichen. Offenbar war dieser Austausch von Erfolg geprägt. Demnach habe sich Verbandspräsident Pedro Proenca stark für die Rückkehr des Al-Nassr-Stars eingesetzt und sogar Trainer Jesus sei für die Rückkehr des 41-Jährigen ins Nationalteam offen.
Wird Ronaldo direkt für Portugal starten?
Ob Ronaldo bei seinem Comeback für Portugal direkt in der Startelf stehen wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht final sagen. Allerdings ist schon davon auszugehen, dass CR7 alleine seines Status wegen wieder von Beginn an ran darf. Jesus möchte es sich vermutlich kein zweites Mal mit dem Superstar verscherzen.
Ob Ronaldo auch sportlich die beste Wahl für den Portugal-Sturm ist, lässt sich zumindest mal bezweifeln. Aber schon in der Vergangenheit hat der 41-Jährige seine Kritiker immer wieder verstummen lassen und abgeliefert.
