Im Januar 2024 verpflichtete Werder Bremen den argentinischen Innenverteidiger Julian Malatini für zwei Millionen Euro. Eine Erfolgsgeschichte schrieb der 25-Jährige bei den Grün-Weißen aber nie. In diesem Sommer galt der 25-Jährige daher als klarer Verkaufskandidat.
Erst zum Ende des Transferfensters gelang es den SVW-Verantwortlichen, sich mit dem FC Cincinnati auf eine Leihe mit Kaufoption zu einigen. Der Wechsel wurde am 3. September offiziell bekannt gegeben. Allerdings konnte Malatini in den darauffolgenden drei Wochen noch kein einziges Spiel für den MLS-Klub bestreiten.
Laut Bild hat das politische Gründe: Es soll Probleme mit der Arbeitsgenehmigung des Spielers gegeben haben, weshalb er bislang nicht in die USA einreisen durfte. Der genaue Grund dafür ist nicht bekannt. Doch seit der Amtsübernahme von Präsident Donald Trump haben sich die Einreiseerlaubnisse für Nicht-US-Amerikaner allgemein verschärft. In der Zwischenzeit musste sich Malatini daher in Bremen fit halten.
20 Tage nach der Transfer-Bekanntgabe: Malatini darf endlich in die USA
Nun gibt es aber offenbar für alle Beteiligten gute Neuigkeiten: Wie die Bild weiter berichtet, sind nun alle nötigen Papiere unterschrieben. Somit darf Malatini am Mittwoch, also genau 20 Tage nach Bekanntgabe des Wechsels, in die USA reisen.
Wann Malatini sein Debüt gibt, ist noch unklar. Die Werder-Bosse werden die Spiele des Argentiniers in der MLS jedoch mit Sicherheit aufmerksam verfolgen. Denn sollte Malatini in den USA einschlagen, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass er dem Bundesligisten im kommenden Sommer eine Ablösesumme einbringt. Eine aussichtsreiche Perspektive hat er unter SVW-Trainer Daniel Thioune schließlich nicht mehr.
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