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Nach DFB-Debüt geadelt: Klopp vergleicht Baur mit PSG-Star

Mika Baur hat in den vergangenen Monaten einen Turbo-Aufstieg bis zum DFB-Debütanten hingelegt. Nun hat auch noch Bundestrainer Jürgen Klopp einen Vergleich der obersten Riege angeführt.
VonTim Pflieger
Mika Baur wurde zum A-Nationalspieler.
Mika Baur wurde zum A-Nationalspieler. | Alexander Hassenstein/GettyImages

Mika Baur feierte beim 2:0-Erfolg des DFB-Teams im Gruppenspiel der Nations League gegen Serbien sein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft. Mit seiner Einwechslung in der 77. Minute für den bockstarken Tom Bischof, der mit seinem Führungstreffer als Dosenöffner fungierte, wurde Baur zum historischen tausendsten DFB-Neuling.

Auf dem Rasen war beim 22-Jährigen keinerlei Anspannung zu verspüren, er fügte sich direkt gut ins deutsche Spiel ein und gab mehrfach den Balleroberer im erfolgreichen Angriffspressing des Teams. Nach dem Spiel bekam Baur von Klopp ein Sonderlob: "Das haben wir jetzt echt gesehen, dass er ein wunderbarer Fußballer ist.“

Weiter verglich Klopp den 1,72-Meter-Mann mit einem Weltklasse-Mittelfeldspieler: "Es gibt bei einem mehrmaligen Champions-League-Sieger einen Spieler, an den er mich ständig erinnert. Nicht nur optisch, sondern auch von der ganzen Veranlagung." Damit dürfte mit ziemlicher Sicherheit Vitinha von Paris Saint-Germain gemeint sein.

Der Portugiese ist mit seinen 1,70 Metern ebenfalls für einen Fußballer eher kleingewachsen und hat ebenfalls dunkles, lockiges Haar. Und auch auf vom Spielstil leuchtet der Vergleich durchaus ein: Beide Spieler stechen durch eine starke Technik hervor, sind aber auch giftig in den Zweikämpfen und stark im Gegenpressing.

Baur mit rasantem Aufstieg

Für Baur muss die aktuelle Situation ziemlich surreal wirken. Noch vor 15 Monaten war der zentrale Mittelfeldspieler als Leihspieler bei Dynamo Dresden in der 3. Liga aktiv. In der vergangenen Saison gelang dem 22-Jährigen dann der endgültige Durchbruch als Leistungsträger beim SC Paderborn in der 2. Bundesliga. Baur war der Motor im Mittelfeld der Paderborner und aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken.

Durch die starken Leistungen wurde dann Celtic Glasgow auf ihn aufmerksam und lockte ihn im Sommer nach Schottland. Etwa sechs Millionen Euro (plus Boni) gingen auf das Konto des SCP. Bislang gut investiertes Geld des schottischen Rekordmeisters, Baur zeigte in seinen ersten zehn Pflichtspielen, dass er eine Soforthilfe und gleichzeitig ein Versprechen für die Zukunft ist.

Der rasante Aufstieg von Mika Baur scheint aktuell kein Ende zu finden.


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