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Nach Derby-Eskalation gegen Galatasaray: Fenerbahce-Trainer sorgt für Kuriosum

Ismail Kartal ist zum zweiten Mal zurückgetreten. Dieses Mal aber wirklich. Fenerbahce hat schon eine prominente Interimslösung.
VonSimon Zimmermann
Jetzt wirklich: Ismail Kartal ist nicht mehr Fener-Coach
Jetzt wirklich: Ismail Kartal ist nicht mehr Fener-Coach | Anadolu/GettyImages

Die 1:2-Pleite von Fenerbahce im Interkontinentalen Derby gegen Stadtrivale Galatasaray hatte weitreichende Folgen. Nicht nur, dass es nach dem Schlusspiff auf dem Platz eskalierte und Spieler beider Teams aufeinander losgingen.

Sondern auch für Fener-Coach Ismail Kartal. Der 65-Jährige hatte bereits im September ohne Wissen der Klubbosse seinen sofortigen Rücktritt verkündet, blieb am Ende aber doch im Amt. Nun ist er erneut zurückgetreten – und soll dieses Mal wirklich nicht mehr Trainer sein.

"Nach Gesprächen mit unserer Vereinsführung wurde diese Entscheidung in gegenseitigem Einvernehmen sowie in gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung akzeptiert"
Ismail Kartal über seinen Rücktritt

Kuyt wird Interimslösung

Dirk Kuyt ist vorerst Fener-Chefcoach
Dirk Kuyt ist vorerst Fener-Chefcoach | Anadolu/GettyImages

Stattdessen übernimmt laut Hürriyet vorerst Co-Trainer und Stürmer-Legende Dirk Kuyt, ehe der aktuell Tabellenfünfte der türkischen Süper Lig einen Nachfolger gefunden hat. Der Niederländer war als Aktiver selbst 130 Partien für Fenerbahce am Ball. Seit Anfang der Saison ist Kuyt Assistent bei Fener.

"Nach Gesprächen mit unserer Vereinsführung wurde diese Entscheidung in gegenseitigem Einvernehmen sowie in gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung akzeptiert", sagte Kartal nun zu seinem zweiten Rücktritt innehalb weniger Wochen.

Kartal war erst im Sommer auf die Fener-Bank zurückgekehrt. Für den ehemaligen Spieler des Klubs war es bereits seine dritte Amtszeit als Chefcoach der Gelb-Marineblauen.

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