Für Bayer 04 Leverkusen war der Ausflug nach Sinsheim ein Nachmittag zum Vergessen. Neben dem deutlichen 0:3 bei der TSG 1899 Hoffenheim sorgten zwei verletzungsbedingte Auswechslungen für zusätzliche Sorgen – inzwischen liegen die Diagnosen vor.
Wie die Werkself am Montag mitteilte, stehen Moussa Diaby und Loïc Badé vorerst nicht zur Verfügung. Während der Klub beim Offensivspieler bereits einen Zeitraum für die Rückkehr nennt, bleibt die Ausfalldauer des Innenverteidigers offen.
Diaby fehlt bis nach der Länderspielpause
Diaby zog sich gegen Hoffenheim eine Faszienverletzung im hinteren rechten Oberschenkel zu. Der 27-Jährige wird Bayer nach Vereinsangaben erst nach der Länderspielpause im November wieder zur Verfügung stehen können.
Damit muss Trainer Carles Martínez in den kommenden Partien ohne den Flügelspieler planen. Diaby war im Sommer nach Leverkusen zurückgekehrt und muss seine zweite Zeit bei der Werkself nun verletzungsbedingt unterbrechen.
Badé nach Zusammenprall neurologisch untersucht
Bei Badé steht dagegen die weitere Entwicklung nach einer Kopfverletzung im Vordergrund. Der Abwehrspieler erlitt eine Schädelprellung sowie eine Platzwunde und wurde am Montag eingehend neurologisch untersucht.
Der 26-Jährige war in der Nachspielzeit mit Hoffenheims Max Moerstedt zusammengeprallt und anschließend auf dem Rasen liegen geblieben. Helfer brachten ihn auf einer Trage vom Platz.

Martínez schilderte nach der Begegnung bei DAZN, Badé sei rund eineinhalb Minuten "komplett weg" gewesen und habe sich an "nichts erinnert". Die Szene überschattete damit zusätzlich eine ohnehin enttäuschende Partie aus Leverkusener Sicht.
Der Verein äußerte in seiner Mitteilung die Hoffnung, dass Badé bald wieder auflaufen könne. Eine verbindliche Prognose oder einen Zeitpunkt für die Rückkehr ins Training veröffentlichte Bayer allerdings nicht.
