Rund um Vinicius Junior gibt es bei Real Madrid aktuell mal wieder reichtlich Diskussionsstoff. Nach seinem Platzverweis gegen den FC Villarreal wurde der Brasilianer für vier Ligaspiele gesperrt und wird damit unter anderem den Clásico gegen den FC Barcelona verpassen. Nun hat sich Trainer José Mourinho noch einmal demonstrativ vor seinen Offensivstar gestellt.
Auf der Pressekonferenz vor dem Ligaspiel gegen den FC Sevilla fand Mourinho bemerkenswert deutliche Worte für den Umgang mit Vinicius in Spanien. Der Portugiese lobte vor allem die Widerstandsfähigkeit seines Schützlings und erklärte, dass er selbst unter diesen Umständen wohl längst Konsequenzen gezogen hätte.
"Wenn ich an seiner Stelle wäre, wäre ich wahrscheinlich nicht hier. Ich hätte einen Wechsel in ein Land erzwungen, in dem man ihn respektiert", sagte Mourinho. Vinicius sei aus Verbundenheit zu Real Madrid und aus Liebe zum Klub geblieben und glaube weiterhin daran, dass sich seine Situation verbessern könne.
Mourinho beeindruckt von Vinicius
Mourinho bezeichnete Vinicius zudem als "fantastischen Jungen" und lobte dessen Fähigkeit, trotz des schwierigen Umfelds sein Lächeln zu behalten.
Auslöser der aktuellen Debatte ist der Platzverweis beim 1:0 gegen Villarreal. Vinicius hatte Nathan Saliba an den Haaren gezogen und wurde nach VAR-Eingriff vom Platz gestellt. Zwei Spiele Sperre erhielt er für die Aktion selbst, zwei weitere für sein Verhalten nach der Roten Karte. Real legte erfolglos Einspruch ein. Damit fehlt Vinicius gegen Sevilla, Barcelona, Racing Santander und Valencia.
