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Mehr Nationalspieler für Leverkusen: Diese fünf DFB-Akteure waren Transfer-Thema

Zurzeit stellt Bayer Leverkusen nicht einen Spieler für die DFB-Auswahl. Gleich fünf Nationalspieler waren aber zuletzt ein Transfer-Thema bei der Werkself.
VonYannik Möller
Auch mit Malick Thiaw beschäftigte sich Leverkusen im Sommer
Auch mit Malick Thiaw beschäftigte sich Leverkusen im Sommer | Serena Taylor/GettyImages

Rund um den bisherigen Neustart bei der Deutschen Nationalmannschaft unter Jürgen Klopp ist die Diskrepanz zwischen der Ausgangslage in der Bundesliga und der Rolle, die bei der DFB-Auswahl gespielt wurde, nirgends so groß wie bei Bayer Leverkusen.

Vor zweieinhalb Jahren konnte noch die Meisterschaft mitsamt dem DFB-Pokal gewonnen werden, die Werkself ist in der Europa League vertreten und steht in der Liga auf dem zurzeit vierten Tabellenplatz. Und dennoch wurde kein einziger Spieler abgestellt, als Klopp seinen XXL-Kader für die ersten vier Partien in der Nations League zusammenstellte.

Laut der Sport Bild ist das durchaus ein Thema, das die Leverkusen-Bosse ärgert. Zum eigenen Anspruch gehört es auch, mehrere deutsche Nationalspieler in den eigenen Reihen zu haben.

Leverkusen hatte gleich fünf Nationalspieler im Transfer-Visier – holte aber keinen davon

Doch was zurzeit nicht der Fall ist, hätte aber durchaus so kommen können. Dem Magazin zufolge hatte Leverkusen insgesamt fünf deutsche Nationalspieler auf dem Transfer-Radar, die entweder im vergangenen Winter oder Sommer hätten verpflichtet werden sollen.

Mit Angelo Stiller und Chris Führich geht es dabei beispielsweise um zwei Stammspieler des VfB Stuttgart. Letzterer war ein Thema für die linke wie rechte Außenbahn, auf die Leverkusen einen nun größeren Fokus setzt. Schlussendlich entschied man sich jedoch für Afonso Moreira und die Rückholaktion von Moussa Diaby. Mit Stiller wiederum gab es auch entsprechende Gespräche, durch die Ausstiegsklausel hätte er wechseln können. Der 25-Jährige entschied sich allerdings dagegen.

Angelo Stiller
Angelo Stiller entschied sich für einen Verbleib beim VfB | NurPhoto/GettyImages

Bei Julian Brandt ging es, wie bei Diaby, um eine etwaige Rückkehr. Im Sommer verließ er Borussia Dortmund ablösefrei und schloss sich Ajax Amsterdam an. Laut der Sport Bild war es vor allem Fernando Carro, der sich mit Brandt beschäftigte. Für diese Idee fand er aber offenbar zu wenige Unterstützer. Da gleichzeitig Malik Tillman blieb, hatte sich das Thema ohnehin erledigt. Trotz des guten Saisonstarts in den Niederlanden entschied sich Klopp gegen eine Nominierung des 48-fachen Nationalspielers.

In der Innenverteidigung sollen derweil Malick Thiaw sowie Yann Bisseck gehandelt worden sein. Thiaw kennt den deutschen Fußball durch seine Zeit beim FC Schalke, ist aber zum Kapitän von Newcastle United aufgestiegen – und gab der Werkself eine Absage. Zu konkreteren Gesprächen kam es offenbar erst gar nicht. Bisseck wiederum wäre mit einer etwaigen Ablösesumme von rund 50 Millionen Euro zu teuer für Leverkusen gewesen, wenngleich er zuvor durchaus ein Thema war. Spätestens mit seiner Vertragsverlängerung bei Inter hatte er aber eine klare Zukunftsentscheidung getroffen.


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