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"Mehr Lust als Last": Optimistischer Hack will Rheinderby für Gladbach ausnutzen

Robin Hack blickt mit Optimismus und Vorfreude auf das Rheinderby. Der große Druck macht ihm persönlich nicht viel aus.
VonYannik Möller
Robin Hack blickt mit Vorfreude und Optimismus auf das Rheinderby
Robin Hack blickt mit Vorfreude und Optimismus auf das Rheinderby | Christian Verheyen/GettyImages

Es ist eine doch sehr außergewöhnliche Ausgangslage: Nach einer ungewöhnlich langen Länderspielpause muss Borussia Mönchengladbach – als punktloser Tabellenletzter – direkt mit dem Rheinderby wieder in den Alltag der Bundesliga zurückkehren. Es ist eine Partie, in der Chancen und Risiko so eng beisammen liegen, wie es nur möglich ist.

"Ganz klar überlagert die Lust die Last", äußerte sich Robin Hack gegenüber der Rheinischen Post trotzdem positiv über diese Ausgangslage. Dennoch sei es "eine spezielle Situation", in der sich die Fohlenelf zurzeit befindet, mit den vier Niederlagen aus vier Spielen. "Das spürt jeder und jeder weiß auch, dass extrem viel Druck auf diesem Spiel herrscht. Ich mag solche Situationen, das hatte ich in meiner Karriere oft genug. Solche Spiele sind einfach geil", gab sich der Offensivspieler kämpferisch.

"Wenn man solche Spiele positiv gestaltet, kann das sehr schnell auf die Fans und das Umfeld überspringen und wieder ein bisschen Euphorie erzeugen", betonte Hack zudem. All die Aspekte, an denen es der Borussia bislang gemangelt hat, könnten damit wieder entfacht werden – mit einem entsprechend positiven Effekt für die darauffolgenden Wochen.

Dadurch, dass er mit seinen inzwischen 28 Jahren schon "viele Spiele" absolviert habe, in denen "extrem viel Druck im negativen Sinne da war", könne er damit gut umgehen. Hack weiter: "Ich habe mir darüber selten einen Kopf gemacht, weil es mir immer nur um den Fußball geht. Ich freue mich auf jedes Spiel – egal, wie groß der Druck ist."

Rheinderby als Chance für Blessin – Hack mit "sehr gutem Gefühl" um den neuen Cheftrainer

Auch für Alexander Blessin wird dieses Rheinderby bereits eine große Bedeutung haben. Immerhin besteht, wie Hack bereits ausführte, die Möglichkeiten, damit einen Funken zu entfachen. Das wäre der Optimalfall für den neuen Cheftrainer und Nachfolger von Eugen Polanski.

Auf Hack habe Blessin soweit einen "sehr authentischen Eindruck" hinterlassen, dazu wirke er "sehr klar". Das tue der Mannschaft gut, auch im Trainingsbetrieb. "Er fordert viel. Ich habe das Gefühl, dass wir genau das in dieser Situation brauchen, weil nicht alles einfach von der Hand geht. Man weiß schon nach den ersten ein, zwei Wochen, was er von einem möchte", führte der Flügelspieler sein Lob aus. Das sei zwar nicht unbedingt einfach, möglichst schnell eine andere Spielidee umzusetzen – insgesamt habe er aber "ein sehr gutes Gefühl".


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