Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß. Diese berühmte Fußballer-Zitat passt in der aktuellen Situation von Borussia Mönchengladbach wie die Faust aufs Auge.
Denn nicht nur, dass die Fohlenelf sportlich gewaltig am Straucheln ist. Es kommen immer wieder neue Verletzungen hinzu, die das Leben am Niederrhein noch schwerer machen.
Auf der Pressekonferenz am Freitagmittag verkündete Borussia-Coach Alexander Blessin, dass Tim Kleindienst abermals einen Muskelfaserriss erlitten hat. Eine wochenlange Pause ist die Folge. Womöglich kehrt der Kapitän erst nach der Länderspielpause Mitte November zurück.
Dazu gab Blessin bekannt, dass Youngster Fritz Fleck eine Zerrung und Sommer-Neuzugang Jan Leszczynski eine Kniestauchung erlitten hat. Immerhin nur eine Kniestauchung, mochte man meinen. Schließlich wäre die Pause in diesem Fall einigermaßen überschaubar gewesen.
Meniskusriss bei Leszczynski?
Doch wie die Bild nun berichtet, ist die Diagnose bei Leszczynski weitaus schlimmer! Der Pole, der laut Blessin nach einem Luftzweikampf "unsanft gelandet" war, hat demnach einen Meniskusriss im Knie erlitten! Das würde eine weitaus längere Pause zur Folge haben als zunächst gedacht.
Auf Anfrage der Bild wollten sich die Fohlen nicht äußern. Doch dem Bericht zufolge droht ein Ausfall zwischen zwei und acht (!) Monaten – je nachdem, welche Behandlungsmethode nun gewählt wird.
Mit einer Meniskusverletzung hat man bei Borussia zuletzt schlechte Erfahrungen gemacht: Kleindienst hatte sich im Mai 2025 einen Meniskusriss zugezogen, musste anschließend operiert werden und fiel nahezu die gesamte Saison 2025/26 aus. Bleibt zu hoffen, dass Leszczynski eine ähnliche Leidensgeschichte erspart bleibt.
