Skip to main content

Lichtblick in Dortmund: Kurioses Hütter-Lob an Eintracht-Youngster

Trotz der 0:1-Niederlage beim BVB war Eintracht-Trainer Adi Hütter mit der Leistung eines Frankfurters sehr zufrieden - und hatte nach Abpfiff ein ganz besonderes Lob auf Lager.
VonFranz Krafczyk
Adi Hütter war trotz der Niederlage in Dortmund nicht gänzlich unzufrieden
Adi Hütter war trotz der Niederlage in Dortmund nicht gänzlich unzufrieden | Frederic Scheidemann/GettyImages

Nach dem 0:1 bei Borussia Dortmund tritt Eintracht Frankfurt weiterhin auf der Stelle, doch gleichzeitig war der Auftritt der Hessen irgendwie auch wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Über weite Strecken konnte die SGE dem Favoriten Paroli bieten, was auch an der Leistung von Noel Aseko lag.

Inbesondere im ersten Durchgang lieferte der umtriebige Sechser einen starken Auftritt ab. Aseko war besonders aktiv, gewann viele Zweikämpfe und leitete die beiden größten Chancen seiner Mannschaft ein, die Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib allerdings nicht nutzen konnten.

Noel Aseko lieferte gegen den BVB ab
Noel Aseko lieferte gegen den BVB ab | ANP/GettyImages

Die Leistung von Aseko ist auch Trainer Adi Hütter positiv aufgefallen. "Für mich war es der auffälligste Spieler in der ersten Halbzeit", lobte der 56-Jährige den Sommerzugang.

Hütter erklärt holprigen Aseko-Start

Dass Aseko nach dem Seitenwechsel dann erkennbar abbaute, war für Hütter nachvollziehbar. "Er ist erst 20, das war sein viertes Bundesligaspiel. Außerdem war er in der Vorbereitung lange raus. Das ist eine Erklärung dafür, warum er diese Leistung noch nicht so über einen längeren Zeitraum bringen kann", erklärte der Übungsleiter.

Für Hütter dürfte es am wichtigsten sein, dass bei Aseko bereits klare Fortschritte zu erkennen sind. "Er war einer der Spieler, die zurück in den Strafraum gerannt sind, aber keinen Mann gedeckt haben", kritisierte er den Mittelfeldspieler noch für seine Leistung beim 0:6 in Leipzig.

"So ein bisschen: L … m … a … A …"

Beim 1:0 gegen den 1. FC Köln saß Aseko daher zwar zunächst auf der Bank, legte nach Einwechslung aber den Siegtreffer von Younes Ebnoutalib auf. Diese positive Reaktion belohnte Hütter mit dem nächsten Startelfeinsatz in Dortmund. "Es macht wahnsinnig Spaß, mit ihm zu arbeiten. Er ist ein talentierter Spieler mit großer individueller Qualität. Und was mir besonders gefällt: Er lernt schnell", schwärmt der Trainer.

Das führte nun zu einem Lob der etwas anderen Sorte: "Er ist so ein Typ, der scheißt sich einfach nichts. Wie sage ich das jetzt am besten? So ein bisschen: L … m … a … A …", sagte Hütter offen.

"Es gefällt mir wirklich. So wie er privat ist, so tritt er auch auf dem Feld auf. Das gefällt einem Trainer. Wenn er gesund bleibt, wird er eine große Karriere haben", prophezeit er.


Füg uns bei Google als bevorzugte Quelle hinzu