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Lazarett lichtet sich: HSV-Trio vor schnellem Comeback

Aufatmen beim Hamburger SV: Nach dem Kreuzbandriss von Kapitän Nicolai Remberg kehren drei angeschlagene Profis rechtzeitig für das Stuttgart-Spiel zurück.
VonMoritz Jonas
Darf im Lazarett zumindest auf schnelle Entwarnung bei drei Profis hoffen: HSV-Trainer Merlin Polzin
Darf im Lazarett zumindest auf schnelle Entwarnung bei drei Profis hoffen: HSV-Trainer Merlin Polzin | Stuart Franklin/GettyImages

Der furiose 3:2-Auswärtssieg bei der TSG 1899 Hoffenheim sorgte beim Hamburger SV für ausgelassenen Jubel, doch der personelle Aderlass wiegt tonnenschwer. Gleich sechs Akteure fehlten Cheftrainer Merlin Polzin zuletzt verletzt oder krankheitsbedingt.

Besonders die Horror-Diagnose bei Kapitän Nicolai Remberg, der sich kurz vor der Halbzeitpause einen Kreuzbandriss zuzog und monatelang fehlen wird, traf die Hanseaten ins Mark.

Trio soll ab Mittwoch mit der Mannschaft trainieren

Doch pünktlich vor dem anstehenden Heimspiel gegen den VfB Stuttgart hellt sich die Personallage an anderer Stelle wieder auf. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, steht gleich ein Trio vor einem zeitnahen Trainings-Comeback.

Zakaria El Ouahdi, Bakery Jatta und Bilal Nadir sollen nach dem trainingsfreien Montag bereits am Dienstag wieder ins individuelle Aufbauprogramm einsteigen.

Verläuft der Härtetest nach Plan, könnten alle drei Akteure schon am Mittwoch wieder voll mit der Mannschaft trainieren und somit rechtzeitig Optionen für den Kader gegen die Schwaben darstellen.

Wichtige Entlastung für die Außenbahn

Besonders auf der rechten Außenbahn käme die Rückkehr einer echten Erlösung gleich. El Ouahdi, der die Reise in den Kraichgau wegen eines Infekts verpasst hatte, ist dort als Stammkraft gesetzt.

Da auch sein designierter Ersatz Jatta mit Adduktorenproblemen passen musste, improvisierte Polzin in Sinsheim mit David Møller Wolfe auf der rechten Schiene – der Norweger holte prompt die spielentscheidende Gelb-Rote Karte gegen Hoffenheims Bernardo heraus.

Nach überstandenem Infekt wieder im Anmarsch: Rechtsverteidiger Zakaria El Ouahdi
Nach überstandenem Infekt wieder im Anmarsch: Rechtsverteidiger Zakaria El Ouahdi | Selim Sudheimer/GettyImages

Mit Nadir kehrt zudem eine wichtige Alternative für das durch den Remberg-Schock gebeutelte Mittelfeldzentrum zurück.

Etwas mehr Geduld braucht der HSV hingegen noch bei Albert Grønbæk und Patson Daka: Das Offensiv-Duo laboriert weiterhin an den Folgen von Muskelfaserrissen. Zwar steigern beide Profis in dieser Woche ihr Pensum, das Duell mit Stuttgart kommt aber noch zu früh.

Für den bevorstehenden Mammut-Herbst mit vier Pflichtspielen binnen 13 Tagen – darunter das Pokal-Duell gegen Eintracht Frankfurt – ist jede personelle Alternative für Polzin jedoch Gold wert.


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